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Landeshauptstadt Hannover

Wirtschaftsempfang 2014

Knapp 700 Gäste nahmen am Abend des 17. November 2014 am Wirtschaftsempfang der Landeshauptstadt Hannover teil.

Beim Wirtschaftsempfang 2014: Franziska Stünkel, Stefan Schostok, Sabine Tegtmeyer-Dette und Ulrike Brouzi © LHH (Fotograf: Sven Tieke)

Franziska Stünkel, Stefan Schostok, Sabine Tegtmeyer-Dette und Ulrike Brouzi (v.l.)

Neben der offiziellen Auszeichnung der diesjährigen Trägerin des Stadt-Hannover-Preises, Franziska Stünkel, standen vor allem der Status Quo und ein Blick in die Zukunft der hannoverschen Wirtschaft auf der Tagesordnung.

Oberbürgermeister Stefan Schostok wies in seiner Begrüßungsrede darauf hin, dass sich eine wachsene Stadt wie Hannover in den nächsten Jahren und Jahrzehnten diversen Herausforderungen stellen muss – angefangen bei der Schaffung einer starken Gesundheitswirtschaft im Angesicht des zunehmenden Durchschnittsalters der Gesellschaft bis hin zum Umgang mit klimatischen Veränderungen, die wiederum Einfluss auf die Erzeugung und den Verbrauch von Energie haben. Grundsätzlich sieht Schostok die Landeshauptstadt gut aufgestellt, gemeinsam mit Politik, Wirtschaft und Wissenschaft müsse die Verwaltung jedoch einen "hannoverschen Weg" finden, um die Interessen aller unter einen Hut zu bringen. Eine Möglichkeit für einen solchen Austausch biete zum Beispiel der Stadtdialog "Mein Hannover 2030", in dem sich auch mit der Frage "Wie wollen wir wachsen?" beschäftigt wird.

Blick auf die Kreativwirtschaft

Einen Blick auf den Stand der Kreativwirtschaft, zu deren Vertreterinnen auch Franziska Stünkel gehört, warf indessen Wirtschaftsdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette. Sie betonte, dass die Kultur- und Kreativwirtschaft Hannovers nicht nur der regionalen Imagebildung zu Gute kommt, sondern zugleich eine Leitfunktion übernimmt, wenn es um die Anwendung neuer Technologien oder um die Erprobung neuer Arbeitsformen geht. Ob Schallplatte oder CD, Farbfernsehen oder Grimme-Preis: In Hannover und in der Region haben viele große Erfindungen der Medienlandschaft ihre Wiege. In der Kreativwirtschaft Hannovers gibt es etwa 19.400 Beschäftigte in rund 4.100 Betrieben (Musik, Buch, Kunst, Film, Rundfunk, darstellende Künste, Design, Architektur, Presse, Werbung und Software). Einen Schwerpunkt bildet die Musikwirtschaft mit der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und mit so bedeutendem Akteuren wie die NDR Radiophilharmonie oder dem Peppermint Park.

Geschichte und Strukturwandel

Neben Stefan Schostok und Sabine Tegtmeyer-Dette hielt auch Ulrike Brouzi, Vorstandsmitglied der NORD/LB, eine kurze Ansprache. Sie schaute darin auf die Geschichte Hannovers und die vielen Strukturänderungen, die die Stadt in den letzten Jahrhunderten prägten. Brouzi betonte zudem, dass aus Hannover schon immer viele Impulse für zahlreiche Wirtschaftsbereiche ausgingen – weswegen sie sich sehr zuversichtlich zeigte, dass dies auch in Zukunft gelingen kann.