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Jubiläum

Zehn Jahre Waldstation Eilenriede

Ein runder Geburtstag für die Waldstation: Pünktlich zum Jubiläum sind zwei neue Erlebnisstationen hinzugekommen.

Ein Eichhörnchen, das auf einem Ast sitzt und sich dort festkrallt © Ralf Waselowsky

Stammgäste in der Waldstation: Eichhörnchen

Geschichte der Waldstation

Die Waldstation Eilenriede, seit 2004 Nachfolgeeinrichtung für das Vogelschutzgehölz, das im August 2000 niederbrannte, ist aus der hannoverschen Umweltbildungsszene nicht mehr wegzudenken. Jedes Jahr kommen rund 10.000 Besucherinnen und Besucher, die etwa die 25 Angebote aus dem Jahresprogramm oder eine der circa 145 Führungen im Jahr in Anspruch nehmen. Fast täglich sind auch Schulklassen und Kitas zu Gast. Zudem werden die Feriencard-Aktionen und die Möglichkeit, Kindergeburtstage in der Waldstation zu feiern, sehr geschätzt.

Highlights und neue Stationen

Ein besonderes Highlight der Einrichtung ist das im Jahr 2009 eröffnete Wald-Hochhaus: ein 32 Meter hoher Turm, der bis über die Baumwipfel der Eilenriede reicht und besondere Einblicke in den Wald ermöglicht. Pünktlich zum Jubiläumsfest sind zwei neue Stationen hinzugekommen: das "Freibad" am Teich, das den Lebensraum und den Lebenszyklus von Tieren wie etwa Libellen erläutert, und eine Heil- und Giftpflanzenstation mit einem echten Apothekerschrank. Große und Anziehungspunkte für Kinder sind auch das Indianertipi und die vielen Bauaktionen auf der benachbarten Obstwiese. Aber es gibt auch immer wieder neue Tiere in der Waldstation zu entdecken: Das beliebte Iltis-Freigehege und die Vogelkrankenstation mit ihren Pfleglingen werden derzeit durch zwei Waschbären ergänzt, die im Juni aufgefunden worden und in das neu eingerichtete Wildtiergehege eingezogen sind.

Als die Waldstation Eilenriede am 14. Mai 2004 ihre Pforten öffnete, gab es auf dem Gelände sieben Erlebnisstationen sowie das Werkstattgebäude. In der Zwischenzeit sind die Angebote stetig ausgeweitet worden. Mittlerweile stehen 30 Erlebnisstationen auf dem vier Hektar großen Gelände zur Verfügung und vermitteln Umweltwissen "zum Anfassen".