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In der Nordstadt

Gedenktafel für Beuermann-Wandbild

Ab 1974 schmückte ein Kunstwerk des hannoverschen Malers Wilhelm Beuermann die Fassade der Turnhalle der Lutherschule. Wegen der Gebäudesanierung der Schule im Jahr 2011 konnte das Wandbild jedoch nicht erhalten und auch nicht mehr rekonstruiert werden.

Rosemarie Würth-Beuermann und Gabriele Ciecior, die stellvertretende Leiterin des Kulturbüros, betrachten neben der Gedenktafel ein Stück des Wandbilds © LHH

Rosemarie Würth-Beuermann und Gabriele Ciecior, die stellvertretende Leiterin des Kulturbüros, betrachten neben der Gedenktafel ein Stück des Wandbilds

Vor der Sanierung und der Entfernung wurde das Kunstwerk aber dokumentiert – und zur Erinnerung an Wilhelm Beuermann und seine in der Öffentlichkeit präsente Arbeit wurde von der Landeshauptstadt Hannover eine Gedenktafel erstellt, die am 19. Mai im Beisein von Rosemarie Würth-Beuermann, der Witwe des Künstlers, enthüllt wurde. Die Kosten für die Gedenktafel belaufen sich auf rund 7.000 Euro.

Das Wandbild

Die 1970er Jahre waren eine wichtige Phase in der Entwicklung des Malers Wilhelm Beuermann. Dynamische, abstrakte Bänderstrukturen in immer neuen Formationen beherrschten in diesem Lebensabschnitt seine Bildwelt. Das Wandbild stand für diese Zeitspanne. 40 Jahre währende, intensive Schaffensperioden führten von der Abstraktion zur Gegenständlichkeit. Das Wandbild zeigte blauschimmernde, vertikal angeordnete Bänder, die sich im Spektrum der Farben verdichteten und die Fläche in exakt geplante Reliefkompositionen gliederte.