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Blick in die Kuppelhalle © LHH (Burkert)

Rund 2.000 Gäste verfolgten die Rede von Oberbürgermeister Schostok

Neujahrsempfang 2015

Hannover zu Gast im Rathaus

Rund 2.000 Bürgerinnen und Bürger kamen am 7. Januar auf Einladung von Oberbürgermeister Stefan Schostok zum Neujahrsempfang der Landeshauptstadt Hannover.

Ähnlich wie im letzten Jahr, hatte der Oberbürgermeister zum Jahresauftakt zu einem großen Bürgerempfang geladen – offen für alle, mit einem bunten Programm in allen Sitzungsräumen, im Gartensaal und in der Rathaushalle. 

Ab 18 Uhr begrüßte der Oberbürgermeister viele Gäste persönlich, bevor er seine zweite Neujahrsansprache als Stadtoberhaupt hielt. Schostok dankte insbesondere den vielen Bürgerinnen und Bürgern, die sich in Hannover um die Betreuung von Flüchtlingen kümmern. "Die Politik und die Stadtverwaltung können das nicht allein schaffen. Unsere Bemühungen werden getragen von einer Kultur der (Welt-)Offenheit, der Herzlichkeit und der Hilfsbereitschaft der Menschen in Hannover, der Verbände, der Vereine, der nachbarschaftlichen Initiativen. Sie alle, wir alle gemeinsam haben im letzten Jahr großartiges geleistet." Auch im Jahr 2015 seien zahlreiche Flüchtlinge zu erwarten. "Wir können das auch in diesem Jahr wieder mit vereinten Kräften schaffen. Darum müssen wir uns gemeinsam kümmern und wir werden das tun."

Schostok rief dazu auf, sich allen Versuchen entgegenzustellen, Fremdenfeindlichkeit und Angst vor Menschen aus anderen Kulturkreisen oder mit anderen Religionen zu säen. Hierzu gehöre auch die Protestbewegung gegen eine Islamisierung, die für kommenden Montag auch in Hannover eine Kundgebung angekündigt hat. Deren Verantwortlichen agierten "nicht aufklärend, nicht wertschätzend und nicht respektvoll gegenüber anderen Menschen. Sondern sie schüren Ängste und Sorgen bei Menschen, suchen Sündenböcke, grenzen aus", kritisierte Schostok. Deshalb sei es wichtig, dass sich möglichst viele an der Gegendemonstration für ein weltoffenes, vielfältiges Hannover beteiligten.

Ein Zukunftsthema bleibe auch der Neu- und Umbau von Schulen, um gute Voraussetzungen für Bildung zu schaffen, und der Ausbau der Krippen und Kitaplätze, um für Eltern und Familien die besten Betreuungsmöglichkeiten ihrer Kinder zu schaffen. "Auch die Unternehmen freuen sich sehr. Eine familienfreundliche Infrastruktur gehört mittlerweile zu den ganz wichtigen Standortvorteilen."

Poetry-Slam, Musik und Infos zu "Hannover 2030"

Schostok warb zudem für den Stadtdialog zur Zukunft Hannovers. Informationen zu "Mein Hannover 2030" prägten den diesjährigen Neujahrsempfang. In den Sälen des Rathauses wurde bis 20:30 Uhr ein vielfältiges Programm geboten: Lesungen und Poetry-Slam, Informationen zu "Mein Hannover 2030", musikalische Darbietungen des Musikzentrum Hannover.

Für beste Stimmung von Beginn an sorgten das Orchester der städtischen Berufsfeuerwehr "Opus 112" sowie die Hannover City Singers. Großen Anklang fanden auch die Sprechstunden der Dezernentinnen und Dezernenten sowie der Bürgermeister, die in der Ratsstube stattfanden. Ähnlich gut besucht wie im Vorjahr waren die Stände der Ratsfraktionen. Ebenso standen der Seniorenbeirat und die Integrationsbeiräte Rede und Antwort.