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Bau einer Dirtline

Mountainbike-Parcours wird erweitert

Am 21. Oktober hat der Ausbau des Mountainbike-Parcours in der Eilenriede begonnen: Der bereits vorhandene "Pumptrack" wird derzeit um eine "Dirtline" erweitert. Diese besteht aus vier Hügeln, auf denen auch etwas höhere Sprünge möglich sind.

Vier junge Männer bringen eine Mountainbike-Strecke in Form, im Hintergrund wird mit einem Bagger ein Hüggel aufgeschichtet © LHH (Neue Medien)

Nachdem mit dem Bagger die Hügel grob vorbereitet wurden, erfolgt die Feinarbeit an der Strecke in Handarbeit

Wie bereits in der ersten Bauphase im Frühjahr 2015 legen die Nutzerinnen und Nutzer des Parcours selbst Hand an: Unter fachkundiger Anleitung des Experten Joscha Forstreuter und mit Unterstützung des Ausbildungsbetriebs vom städtischen Fachbereich Umwelt und Stadtgrün bringen sie die mit einem Bagger vorbereiteten Hügel mit Schubkarre und Schaufel in Form.

Nach Abschluss der Arbeiten am Ende der ersten Herbstferienwoche muss die Strecke mindestens drei Wochen austrocknen. Der bestehende Rundkurs, der "Pumptrack", wird jedoch in der Zwischenzeit wieder nutzbar sein. Die endgültige Freigabe der "Dirtline" erfolgt nach der sicherheitstechnischen Abnahme.

Hintergrund

Ende Februar 2015 hat die Stadt Hannover einen Planungsworkshop für Mountainbike-Interessierte veranstaltet, bei dem die Beteiligten gemeinsam mit dem Experten Joscha Forstreuter für die rund 2.000 Quadratmeter große Fläche in der Eilenriede einen circa 250 Meter langen Mountainbike-Parcours mit einem "Pumptrack" und einer "Dirtline" entworfen haben. Am 9. Mai wurde der erste Bauabschnitt der Anlage eingeweiht, der sich seitdem großer Beliebtheit erfreut.

Die Ratspolitik hat die Erweiterung des Parcours im Juli beschlossen. Die vier neuen aneinandergereihten Sprunghügel von 1 bis 1,90 Metern Höhe haben ihren Startpunkt auf dem Rodelberg und sollen spektakuläre Sprünge und damit größeren Fahrspaß ermöglichen. Es wird zwei verschiedene Fahrspuren geben: eine einfachere Variante sowie eine anspruchsvollere für diejenigen, die größere Herausforderungen suchen.

Insgesamt wurden für den Mountaibike-Parcours 26.000 Euro aufgewendet, davon 11.000 Euro für den zweiten Bauabschnitt. Die Nutzung des Rodelhügels zum Schlittenfahren im Winter bleibt ebenso erhalten wie der Spazierweg. Am Weg machen Schilder und Barrieren auf die querenden Mountainbikerinnen und -biker aufmerksam. Das Befahren des gesamten Parcours erfolgt auf eigene Gefahr.