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Landeshauptstadt Hannover

Neue Bildungs­dezer­nentin: Rita Maria Rzyski

Die bisherige Osnabrücker Stadträtin Rita Maria Rzyski wird in Hannover neue Stadträtin für Bildung, Jugend und Familie. Der Rat der Landeshauptstadt wählte die 56-Jährige am Donnerstag (8. Oktober) in geheimer Wahl mit großer Mehrheit zur Nachfolgerin von Marlis Drevermann, deren Amtszeit Ende Oktober endet. Rzyski war nach einer bundesweiten Ausschreibung von Oberbürgermeister Stefan Schostok vorgeschlagen worden.

Rita Maria Rzyski © LHH (Neue Medien)

Rita Maria Rzyski übernimmt ihren Posten zum 1. November – zunächst den Bereich Bildung (Schule und Volkshochschule) und nach dem Ausscheiden von Sozialdezernent Thomas Walter (Mitte Februar) auch den Bereich Jugend und Familie

Rzyski sei eine starke Persönlichkeit und bringe beste Voraussetzungen für die Leitung des neuen integrierten Dezernates für Bildung, Jugend und Familie mit, sagte Schostok. Rzyski erhielt in geheimer Wahl 36 Stimmen von 56 abgegebenen Stimmen. 18 Ratsleute stimmten mit "Nein", zwei enthielten sich.

Vielfältige Erfahrungen im Bildungs- und Jugendbereich

Rzyski verwies in ihrer Vorstellungsrede vor dem Rat auf ihre vielfältigen Erfahrungen im Bildungs- und Jugendbereich sowohl in ihrer Heimatstadt Duisburg als auch zuletzt als Dezernentin in Osnabrück. Sie freue sich auf die Arbeit in Hannover. "Die Grundthemen und der Rahmen sind gesetzt. Das gilt für den Schulentwicklungsplan, das gilt auch für die Entscheidung, die Ganztagsbetreuung in Grundschulen und die Horte zusammenzuführen. Das muss Schritt für Schritt entwickelt werden, nicht von oben herab. Ich bin davon überzeugt, dass beide Systeme – Ganztag und Horte – gut voneinander profitieren können", sagte Rzyski.

Die künftige Zusammenführung der Bereiche Bildung/Schule und Jugend/Familie in einem Dezernat halte sie für richtig: "Die Aufgaben der Schulen haben sich in den vergangenen Jahren verändert. Zwischen Schule und Jugendhilfe und Jugendarbeit gibt es inzwischen sehr viele Schnittstellen."

Die gebürtige Duisburgerin verantwortet seit 2008 bei der Stadt Osnabrück die Bereiche Familie, Bildung, Kultur, Soziales, Gesundheit und Sport sowie Integration und Bürgerengagement. Rzyski war in Osnabrück bereits für Bereiche tätig, die in Hannover künftig in einem Dezernat enger miteinander verzahnt werden sollen. Die 56-Jährige übernimmt zum 1. November zunächst den Bereich Bildung (Schule und Volkshochschule) und nach dem Ausscheiden von Sozialdezernent Thomas Walter (Mitte Februar) auch den Bereich Jugend und Familie.

Neues Dezernat für Bildung, Jugend und Familie

Mit der von der rot-grünen Mehrheit im Rat vorgeschlagenen Zusammenlegung der Bereiche Schule/Bildung und Jugend/Familie sollen alle Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsangebote für Kinder und Familien von der Krippe über Schulen bis hin zur Jugendarbeit und der Erwachsenenbildung unter einem Dach aufeinander abgestimmt werden.

Auf die bundesweite Ausschreibung für die Leitung des neuen Dezernates gingen 78 Bewerbungen ein, davon 38 von Männern und 40 von Frauen. Zugleich wurde am 8. Oktober im Rat die Ausschreibung für die Leitung des künftigen Dezernates für Soziales und Sport beschlossen. 

Weitere Änderungen

Mit der Dezernatsneugliederung verbinden sich ab November weitere Veränderungen. Für den Bereich Kultur (bisher von Stadträtin Drevermann verantwortet) wird zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben Personaldezernent Harald Härke verantwortlich. Der Bereich Herrenhausen liegt künftig in der Verantwortung von Oberbürgermeister Schostok.