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Patenschaft für Gandhi-Büste

Der Indische Verein Hannover e.V. und die Internationale Schule Hannover Region GmbH haben am 25. März die Patenschaft für die von der Indischen Regierung gestiftete Gandhi-Büste an die Landeshauptstadt Hannover übernommen. Die Patenschaft der Büste ist einer von zwölf Punkten eines beiderseitigen Memorandum of Understanding für eine akademische und kulturelle Zusammenarbeit des Vereins und der Schule.

Fünf Personen in der Aula der Internationalen Schule © LHH

Freuen sich über die neue Zusammenarbeit: Kulturdezernentin Marlis Drevermann, ein Schüler der Internationalen Schule, Dr. Subramanian Ramani (Indischer Verein Hannover e.V. ), Stephan Handwerker und Patricia Baier (beide Geschäftsführung der Internationalen Schule) (v.l.)

Die Patenschaft sieht vor, dass die Schülerinnen und Schüler der Internationalen Schule einmal monatlich bei Bedarf kleinere Säuberungen an der Büste und in der näheren Umgebung erledigen. Bei größeren Mängeln wird die Landeshauptstadt Hannover verständigt. Jeweils im Vorfeld des 2. Oktobers, dem Geburtstag Ghandis, schauen Vertreterinnen und Vertreter des Indischen Vereins und der Internationalen Schule gemeinsam nach dem Rechten.

"Wir haben uns sehr gefreut, als die Anfrage für die Patenschaft und die Kooperation mit dem Indischen Verein uns erreicht hat. Für uns als International School sind Internationalität, Willkommenskultur und, passend zum Leben von Mahatma Gandhi, der gegenseitige Respekt und der gewaltfreie Umgang miteinander selbstverständlich. Schließlich vereinen wir bei uns 530 Schülerinnen und Schüler aus über 50 verschiedenen Nationen", sagt Stephan Handwerker, Geschäftsführer der Internationalen Schule Hannover e.V.

Offiziell enthüllt wird die Büste am 12. April. Indien ist in diesem Jahr Partnerland der Hannover Messe und hat aus diesem Anlass die Büste der Landeshauptstadt Hannover geschenkt.

Memorandum of Understanding: Internationale Schule und Indischer Verein

Über die Patenschaft für die Büste hinaus arbeiten der Indische Verein und die Internationale Schule auch kulturell künftig enger zusammen. "Uns ist es wichtig, die Botschaft von Gewaltfreiheit, Frieden und Antidiskriminierung seitens Mahathma Gandhis den Schülerinnen und Schülern der Internationalen Schule nahezubringen, deshalb fördern wir die Zusammenarbeit zwischen der Schule und unserem Verein", betont Dr. Bala Subramanian Ramani vom Indischen Verein Hannover e.V. 

Deutsch-Indisches Kulturprogramm: Landeshauptstadt und Indischer Verein

Auch die Landeshauptstadt Hannover und der Indische Verein Hannover e.V. wollen künftig verstärkt zusammenarbeiten. Dazu wurde ein gemeinsames deutsch-indisches Kulturprogramm vereinbart. Das Programm beginnt am 12. April mit dem "Gandhi Film and Indian Food Festival" und endet am 26. Juni mit dem Theater "Die Rolle der Frauen in Familie, Arbeit und Gesellschaft in Indien". Die einzelnen Programmpunkte werden in einem Flyer veröffentlicht, der Ende März erscheint.

Initiiert wurde das Kulturprogramm von Kultur- und Schuldezernentin Marlis Drevermann und Dr. Bala Subramanian Ramani vom Indischen Verein Hannover e.V. "Es ist für die Landeshauptstadt Hannover ein weiterer Schritt der internationalen Zusammenarbeit und somit eine interkulturelle Bereicherung für die Menschen in unserer Stadt. Indien ist ein aufstrebendes Land mit einer alten und traditionellen Kultur, diese Kenntnisse und Erfahrungen möchten wir Nutzen und in kulturellen Angeboten Kindern und Erwachsenen näher bringen", sagt Marlis Drevermann.