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Visualisierung einer möglichen Steintorplatz-Bebauung © LHH (Büro Jabusch-Schneider)

Diese Visualisierung der Steintorplatz-Bebauung stammt aus einem Ideenwettbewerb zur Langen Laube aus dem Jahr 2007

Stadtentwicklung

Steintorplatz: Interesse an Bebauung

Der Steintorplatz soll ein neues Gesicht bekommen. Für das Areal hat der Projektentwickler Centrum GmbH/First aus Düsseldorf Interesse an einer Bebauung bekundet. Es sind zwei Gebäude mit kerngebietstypischer Nutzung wie beispielsweise Einzelhandel und studentisches Wohnen geplant. Der Projektentwickler hat in Hannover bereits mehrere Projekte wie das Kröpcke-Center und das ehemalige Modehaus Heutelbeck in der Karmaschstraße realisiert.

"Mit diesem Projekt wird der westliche Innenstadtbereich sichtlich gestärkt und aufgewertet", betont Stadtbaurat Uwe Bodemann. "Moderne und leistungsfähige Handelsimmobilien können eine Initialzündung für die Entwicklung des gesamten Quartiers sein. Attraktive und qualitativ hochwertige Anbieter runden das vielseitige Angebot in der City ab", ergänzt Bodemann.

Die Ursprungsidee für die Bebauung des Steintorplatzes stammt aus dem Jahr 2007 und wurde vom Büro Jabusch-Schneider (Hannover) im Zuge eines Ideenwettbewerbs zur Langen Laube entwickelt. Ein Aufstellungsbeschluss für einen entsprechenden Bebauungsplan wurde bereits im Jahr 2009 vom Rat gefasst. Im Zuge dessen wurde die Bebauung Bestandteil des Innenstadtkonzeptes Hannover City 2020+. Dieses Bebauungsplanverfahren soll jetzt fortgesetzt werden. Die Drucksache zur frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit durchläuft nun die politischen Gremien. Mit der Bebauung möchte der Investor nach Rechtskraft des Bebauungsplans beginnen.

Hintergrund: Hannover City 2020+

Der erste Baustein zur Umsetzung des Innenstadtkonzeptes waren der Umbau des Klagesmarkt-Kreisels und die Optimierung der Verkehrsflächen der Goseriede, auf dem ein neuer Stadtplatz entstanden ist. Die Verlegung des historischen Gänseliesel-Brunnens vom Steintorplatz auf den Stadtplatz an der Goseriede befindet sich in der Planung. Der Standort wird so gewählt sein, dass weiterhin Veranstaltungen jeglicher Art möglich sind. Derzeit wird ein Teil des Klagesmarktes bebaut. Die Planungen zur Umgestaltung des Platzes Am Marstall zwischen Leineufer, Hohem Ufer und der Schmiedestraße sind abgeschlossen. Der Steintorplatz fungiert als Bindeglied zwischen Klagesmarkt, Goseriede und Marstall und soll dementsprechend überplant werden.