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Schulen erhalten Prämien

Energiesparen und Klimaschutz

Energiesparen zahlt sich aus: Mit einer Leistungsprämie in Höhe von 750 bis 3.000 Euro belohnt der Fachbereich Gebäudemanagement der Landeshauptstadt 25 hannoversche Schulen für ihr energie- und klimaschutzbewusstes Engagement im Jahr 2015. 

Energiespar-Schulen – Preisträger 2016: Grundschule Beuthener Straße, das Schulzentrum Bothfeld, die IGS Linden, die IGS List, die IGS Roderbruch und die Käthe-Kollwitz-Schule © LHH

Energiespar-Schulen – Preisträger 2016: Grundschule Beuthener Straße, das Schulzentrum Bothfeld, die IGS Linden, die IGS List, die IGS Roderbruch und die Käthe-Kollwitz-Schule 

Über einen Hauptpreis bei dem Projekt "Gruppe schulinternes Energiemanagement - Hannovers Schulen sparen Energie" (GSE) dürfen sich diesmal die Grundschule Beuthener Straße, das Schulzentrum Bothfeld, die IGS Linden, die IGS List, die IGS Roderbruch und die Käthe-Kollwitz-Schule freuen. "Das vielfältige, oft ganz praktische und konkrete Engagement der Schülerinnen und Schüler macht die Energiesparschulen zu wichtigen Multiplikatoren der Klima-Allianz Hannover. Es begeistert mich, mit welchem Einsatz und mit welcher Kreativität die Kinder und Jugendlichen an dieses Thema herangehen", sagte Hannovers Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette im Vorfeld der heutigen (10. Juni) Preisverleihung, die durch Bürgermeister Thomas Hermann vorgenommen wurde.

Preisträger-Schulen

Den ersten, mit 3.000 Euro dotierten, Preis für die Leistungen in 2015 erhält die Grundschule Beuthener Straße. Nach dem ersten Platz 2013 und dem dritten Rang in 2014 ist dies in drei Jahren der dritte Hauptpreis für diese Schule. Ihr Erfolgsrezept: Auf eindrucksvolle Weise setzt sie auf das bisher Erreichte immer noch "eins drauf". Diesmal entwickelten die SchülerInnen einen pfiffigen Energiesparparcours für Erwachsene und Kinder, bauten phantasievolle Klimainseln für den Ernstfall und nahmen erfolgreich an ihrem Projekt "3malE mit Köpfchen" teil.

Auch der zweite Preisträger, das Schulzentrum Bothfeld, blickte über den Schulalltag hinaus: "Wie sparen du und deine Familie zuhause Energie?“ Diese Frage stellten Siebtklässler*innen auch den älteren Schüler*innen und deren Eltern. Die Auswertung der Fragebögen zeigte, dass heute schon viele Familien energiebewusster als früher leben und wo noch Informationsbedarf besteht.

Zwei dritte und zwei fünfte Plätze verdeutlichen, wie dicht beieinander die Spitzengruppe ist: Die IGS List punktete mit einer neuen Forscherklasse, die unter anderem auf energieeffiziente Geräte und das Energie-Monitoring an der Schule achtet. Die IGS Linden überzeugte mit einem Tag der Elektromobilität rund um ihre neue solarbetriebene E-Bike-Ladestation und mit "Klima-Kunst": Plakate zum Thema Klimaschutz, die erst in Lindener Geschäften und dann im Bremenhavener Klimahaus ausgestellt wurden. Beide Schulen wurden dafür gleichrangig mit dem dritten Platz belohnt.

Ebenfalls geteilt wurde Rang fünf, der auf zwei GSE-"Urgesteine" entfiel: Die Käthe-Kollwitz-Schule und die IGS Roderbruch setzen in ihrem langjährigen Klimaschutzengagement immer wieder neue Akzente: die Käthe-Kollwitz-Schule unter anderem mit zwei nachhaltigen Schülerfirmen im eigenen Umweltzentrum und die IGS Roderbruch mit fächer- und jahrgangsübergreifenden (Projekt-)Arbeiten zum Thema "Energiewende" – von der E-Mobilität bis zur Klimagerechtigkeit.

Das GSE-Energiesparprojekt

Die Leistungsprämie wird seit 2014 jedes Jahr als zusätzlicher Ansporn im Rahmen des GSE-Projekts vergeben, mit dem die Stadt seit 1994 das Thema Energiesparen an Hannovers Schulen fördert. Das Prinzip: Gemeinsam achten Schüler*innen, Lehrkräfte und Schulhausmeister*innen, unterstützt von Energiefachleuten, auf einen effizienten Umgang mit Energie im Schulalltag. Dafür erhalten sie einen "Basis-Bonus" von zwei Euro pro Schüler*in und Jahr. 90 Prozent der Schulen machen regelmäßig mit und vermeiden so pro Jahr rund 650.000 Euro Energiekosten und 2.300 Tonnen Kohlendioxidausstoß.  

Leistungsprämie

Die Teilnahme am GSE-Projekt ist Voraussetzung, um sich auf eine Leistungsprämie zu bewerben. 27 Schulen hatten diesmal einen Beitrag eingereicht. Angesichts der unterschiedlichen Schulformen und der vielen guten Beispiele setzt die Stadtverwaltung auf eine breite Streuung der 25 Prämien. So sind neben den üblicherweise fünf Hauptpreisen in Höhe von 3.000 bis 1.000 Euro weitere 20 Preise über je 750 Euro vorgesehen. Dieses Jahr fiel die Entscheidung allerdings besonders schwer: Angesichts absolut gleichwertiger Bewerbungen vergab die Jury daher den dritten und fünften Platz je zweimal und dafür nur 19 Nebenpreise.

Jury-Mitglieder:

  • Prof. Dr. Gerd Michelsen, Seniorprofessor für Nachhaltigkeitsforschung  an der Leuphana-Universität Lüneburg
  • Udo Sahling, Geschäftsführer der Klimaschutzagentur Region Hannover
  • Verena Michalek, proKlima enercity-Fonds
  • Dr. Regine Leo, LHH, Leiterin des Schulbiologiezentrums Hannover
  • Arno Mühlenhaupt, langjähriger Leiter des Schul-LAB  der IGS Mühlenberg (seit 2015 im Ruhestand)
  • Regine Bethke-Wittke, LHH, FB Gebäudemanagement
  • Udo Büsing, LHH, FB Umwelt und Stadtgrün

Hauptpreisträgerinnen 1 bis 5

1. Platz: Grundschule Beuthener Straße, 3.000 Euro
2. Platz: Schulzentrum Bothfeld, 2.500 Euro
3. Platz: IGS Linden, und IGS List, je 2.000 Euro
5. Platz: Gymnasium Käthe-Kollwitz-Schule und IGS Roderbruch, je 1.000 Euro
(3. und 5. Platz wurden jeweils zweimal vergeben)

Preisträgerinnen 7 bis 25

(gleichrangig; Leistungsprämie in Höhe von je 750 Euro):

  • Grundschule (GS) An der Feldbuschwende
  • GS Comeniusschule
  • GS Glücksburger Weg
  • GS Hägewiesen
  • GS Heinrich-Wilhelm-Olbers
  • GS Henning-von-Tresckow
  • GS Im Kleefelde
  • GS Suthwiesenstraße
  • GS Tegelweg
  • GS Vinnhorst
  • GS Wasserkampstraße
  • SbpP Glockseeschule (Schule mit besonderem pädagogischem Profil)
  • Integrierte Gesamtschule (IGS) Büssingweg
  • IGS Stöcken
  • Gymnasium (Gy) Elsa-Brändström-Schule
  • Gy Goetheschule
  • Gy Herschelschule
  • Gy Leibnizschule
  • Gy Lutherschule