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Festakt im Theater am Aegi

Woche der Brüderlichkeit eröffnet

Bundespräsident Joachim Gauck hat am Sonntag (6. März) die diesjährige "Woche der Brüderlichkeit" der Gesellschaften für Christliche-Jüdische Zusammenarbeit in Hannover eröffnet. In einer Feierstunde mit rund 1.000 Gästen im Theater am Aegi wurde außerdem dem Erziehungswissenschaftler und Publizisten Micha Brumlik die Buber-Rosenzweig-Medaille verliehen.

Bundespräsident Joachim Gauck während seiner Festrede zum Auftakt der "Woche der Brüderlichkeit" © LHH

Bundespräsident Joachim Gauck während seiner Festrede zum Auftakt der "Woche der Brüderlichkeit"

Eröffnet wurde der Festakt von Rabbiner Dr. h.c. Henry Brandt, jüdischer Präsident des Deutschen Koordinierungsrates. Bundespräsident Joachim Gauck thematisierte in seiner Festrede die Ausgrenzung Andersgläubiger. Er betonte, dass die gesellschaftlichen Errungenschaften der vergangenen Jahre durch Krieg und Terror gefährdet seien. Auch der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil warnte im Rahmen der Feierstunde vor Fremdenfeindlichkeit.

Oberbürgermeister Stefan Schostok hob während seines Redebeitrags das Haus der Religionen in Hannover hervor und warb für finanzielle Zuwendungen. "Das Haus der Religionen ist etwas Besonderes, vielleicht sogar beispiellos in Deutschland. Es trägt sehr zu einem offenen Austausch zwischen Christen und Juden und vier weiteren Glaubensgemeinschaften bei."

Auszeichnung für Brumlik

Eingeleitet durch eine Laudatio der ehemaligen Landesbischöfin Margot Käßmann, erhielt Micha Brumlik die Buber-Rosenzweig-Medaille. Mit ihr werden Beiträge für die christlich-jüdische Verständigung geehrt. Zu den Forschungsschwerpunkten des Erziehungswissenschaftler und Publizisten Brumlik zählen Pädagogik, Ethik, Theorie und Empirie moralischer Sozialisation sowie Religionsphilosophie.