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Lust auf Fahrrad

Zählstelle für den Radverkehr eingeweiht

Am Mittwoch (8.Juni) wurde im Rahmen des städtischen Aktionsprogramms "Hannover – Lust auf Fahrrad" am Nordufer/Ecke Rudolf-von-Bennigsen-Ufer eine weitere elektronische Zählstelle für den Radverkehr in Betrieb genommen.

Lust auf Fahrrad: Einweihung der elektronische Zählstelle für den Radverkehr am Nordufer © LHH (Neue Medien)

Lust auf Fahrrad: Einweihung der elektronische Zählstelle für den Radverkehr am Nordufer

Die Stadt erhofft sich vom Aufbau eines Zählstellennetzes Aufschlüsse über die Entwicklung des Radverkehrs sowie über das Fahrverhalten zu unterschiedlichen Jahres- und Tageszeiten. Zwei weitere Zählstellen stehen bereits an der Straße Lange Laube und am Friedrichswall.

Heiko Efkes (Radverkehrsbeauftragter der Landeshauptstadt Hannover) und Prof. Dr. Axel Priebs (Regionsdezernent für Umwelt, Planung und Bauen) haben gemeinsam symbolisch die dritte elektronische Zählstelle im Stadtgebiet in Betrieb genommen. Die Region Hannover hat dieses Radverkehrsprojekt gefördert. Im Rahmen der "Leuchtturmrichtlinie" zur Förderung regionalbedeutsamer Projekte und Vorhaben im Bereich Klimaschutz unterstützt die Region Hannover Projekte, mit denen das Ziel einer klimaneutralen Region Hannover bis zum Jahr 2050 erreicht werden kann.

Im Herbst dieses Jahres wird noch eine weitere Zählstelle am Schwarzen Bären aufgestellt und in Betrieb genommen.

Hintergund

Unter dem Motto „Lust auf Fahrrad“ hat die Stadtverwaltung am 15. April dieses Jahres ihr Aktionsprogramm 2016/17 zur Förderung des Radverkehrs gestartet. Der Fokus liegt sowohl auf der Förderung einer fahrradfreundlichen Infrastruktur – als auch auf Themen wie Sicherheit, Kreativität und Innovationen rund ums Fahrrad. Ziel dieses vielfältigen Programms ist es, eine fahrradfreundliche Kultur zu etablieren. Diese Kultur impliziert den respektvollen Umgang miteinander und die Steigerung des Radverkehrsanteils am Gesamtverkehr in Hannover auf mindestens 25 % im Jahr 2025 (vgl. Leitbild Radverkehr).

Geplante Maßnahmen für dieses Jahr

Für das Jahr 2016 wird eine Vielzahl von Maßnahmen zur Umsetzung vorbereitet. Die Adolfstraße, Bürgermeister-Fink-Straße, Akazienstraße, Appelstraße, der Funkenkamp, Försterkamp und Ohefeldweg sowie die Straßen Am Grünen Hagen, Ellernbuschfeld und Rehbuschfeld wurden bereits in diesem Frühjahr als Fahrradstraßen beschildert und markiert. Im Sommer werden mit der Schubertstraße, Flüggestraße, Eichstraße und ggf. Kleestraße (in Prüfung) weitere Straßen folgen. Die Markierung des City-Radringes hat eine gelungene Überarbeitung gefunden und ist bereits weitgehend umgesetzt. Erste Komfortelemente wurden im Stadtgebiet installiert und deren Akzeptanz für eine mögliche Ausweitung beobachtet. Im Bereich der Straße Lange Laube, Otto-Brenner-Straße und Brühlstraße sind Ampelgriffe, Trittbretter und eine Luftstation bespielhaft installiert worden.

Bauliche Verbesserungen an der Radverkehrsinfrastruktur werden an vielen Streckenabschnitten realisiert, dazu gehören die Ständehausstraße, Lavesstraße, Göttinger Chaussee, Wunstorfer Straße, Scheidestraße, Schlägerstraße/Lutherstraße, Brabeckstraße, Kurt-Schumacher-Straße und Schwarzer Bär/Capitol. Saniert werden darüber hinaus noch die Radwege an der Burgwedeler Straße, Hans-Böckler-Allee und Badenstedter Straße. Die Maßnahmen an der Bornumer Straße und dem Lodemannweg sind bereits abgeschlossen. Im Rahmen des Kopfsteinpflasterprogrammes werden in Abstimmung mit dem Denkmalschutz und den Stadtbezirken Maßnahmen in der Kortumstraße, Brahmsstraße, Yorckstraße, Schubertstraße und Elbestraße realisiert.

Aus dem 1.000-Bügel-Programm der Region Hannover erhält die Landeshauptstadt Hannover 500 Bügel die im gesamten Stadtgebiet zum Einsatz kommen werden. Die ersten umfangreicheren Maßnahmen sind für den Bereich an der HDI-Arena, der Swiss-Life-Hall und dem Schützenplatz vorgesehen.