Intergenerativ

Abschluss des Projekts "Musik mit Alt und Jung"

Beim intergenerativen Musikprojekt "Musik mit Alt und Jung" stehen lebenslanges Lernen von, mit und durch Musik sowie vernetzte Arbeit im Stadtteil in einer gelungenen Kooperation von Grundschule, Ganztagskoordination, Senior*inneneinrichtung und Musikschule der Landeshauptstadt Hannover im Vordergrund.

Abschlussstunde des Projekts "Musik mit Alt und Jung"

Jeweils acht bis zehn Schüler*innen der Grundschule Wasserkampstraße und Senior*innen aus dem Altenzentrum Kirchrode der DIAKOVERE Altenhilfe Henriettenstift sind sich an sechs Terminen von März bis Juni unter qualifizierter Anleitung einer Musikschullehrkraft begegnet. In den gemeinsamen Musikstunden wurden Themen der Jahreszeiten und Feste, Alltag der Kinder und Senior*innen, frühere Berufe und Handwerk etc., mit bekannten Liedern und Tänzen verknüpft. Je nach Thema erfuhren die Generationen von früher und heute. Instrumente ergänzten und erweiterten das musikalische Miteinander mit unterschiedlichsten Klängen. Hinzu kamen auch leichte Bewegungsübungen, bildnerisches Arbeiten und Erzählen. Zentrales Element in jeder Stunde war die Gelegenheit zum individuellen, persönlichen Austausch zwischen Senior*in und Kind.

Über das Projekt

"Musik mit Alt und Jung" ist aus einem Praxisprojekt für eine berufsbegleitende Ausbildung einer Lehrkraft der Musikschule der Landeshauptstadt Hannover im Bereich der Musikgeragogik mit der Zielsetzung entstanden, die verschiedenen Generationen musikalisch zusammenzubringen. Aus diesem Grund hat die Musikschule, die sowohl im DIAKOVERE Henriettenstift als auch in der GS Wasserkampstraße aktiv ist, gemeinsam mit dem Altenzentrum Kirchrode der DIAKOVERE Altenhilfe Henriettenstift, der GS Wasserkampstraße und dem Christlichen Verein Junger Menschen (CVJM) Hannover, der den Ganztagsbereich der GS Wasserkampstraße koordiniert, das Projekt ins Leben gerufen. Die Vernetzung der verschiedenen Einrichtungen untereinander lief extrem kooperativ und die Rückmeldungen von Schüler*innen, Eltern und Senior*innen sind durchweg positiv, so dass von allen Beteiligten eine Fortführung des Projektes "Musik mit Alt und Jung" gewünscht wird und in Planung ist.