Alter(n)sgerechte Quartiersentwicklung

Erste Plauderbank in Hannover geht an den Start

Kontakte fördern und Einsamkeit entgegenwirken: In Bemerode steht seit dem am 4. Juli eine Sitzbank, die Bewohner*innen des Stadtteils ins Gespräch bringen und miteinander vernetzen soll. 

Im Stadtteil Kirchrode/Bemerode steht Hannovers erste Plauderbank. 

Die "Plauderbank" ist Gegenstand eines neuen Projektes der Landeshauptstadt Hannover zusammen mit dem Pflege- und Kompetenzzentrum Demenz im Heinemanhof und der städtischen Kindertagesstätte im Heinemannhof. Hannovers erste Plauderbank soll Nachbar*innen, Kinder, Jugendliche und Bewohner*innen des Heinemannhofs miteinander ins Gespräch bringen.

OB Onay: "Wir hoffen mit diesem Fonds, soziale Not zu lindern oder zu vermeiden"

„Mit der Plauderbank wollen wir auf einfache Art die nachbarschaftlichen Kontakte fördern und dem Einsamkeitsrisiko entgegenwirken und damit eine alter(n)sgerechte Quartiersentwicklung ermöglichen“, sagte Sylvia Bruns, Dezernentin für Soziales und Integration der Landeshauptstadt Hannover.

Unterstützung für schüchtern Menschen 

Gemeinsam erarbeitete Fragen, die für einen Gesprächsbeginn genutzt werden können und an der Bank befestigt werden, sollen auch schüchternen Menschen einen Gesprächseinstieg miteinander erleichtern. Ein bei der Bank angebrachter QR-Code führt zu weiteren Informationen über das Projekt der PLAUDERBANK und der alter(n)sgerechten Quartiersentwicklung.

Plauderbänke sollen Menschen generationenübergreifend miteinander ins Gespräch bringen.

Weitere Plauderbänke folgen

Das Projekt der Plauderbank gibt es bereits in anderen deutschen Städten und es wurde auch in England, Holland und der Schweiz bereits erfolgreich umgesetzt. Weitere Plauderbänke werden in den nächsten Wochen an verschiedenen Standorten in Hannover platziert und gestaltet.