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Hannover 2018

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Pressetext

Junge Kunst: Made in Germany

Museen in Hannover zeigen 30 Künstler aus aller Welt, die in Deutschland leben

Hannovers reiche Kulturlandschaft wartet in diesem Sommer mit einem besonderen Highlight auf: Zum dritten Mal stellen drei Top-Museen zeitgenössische Kunst "Made in Germany" aus. Über 30 Künstler aus aller Welt, die in Deutschland leben und arbeiten, spiegeln die internationale junge Kunstszene. Das Sprengel Museum, der Kunstverein und die Kestner Gesellschaft werden dabei auch zu Ateliers und Werkstätten, in denen die Besucher Einblicke in den Schaffensprozess nehmen können. Zu erleben sind Klang- und Lichtkunst, begehbare Multimedia-Installationen und Videos, aber auch Theaterexperimente.

Vormittags in eine international gefeierte Ausstellung ins Kunstmuseum, nachmittags auf einen Spaziergang durch die berühmten Herrenhäuser Gärten, abends in die Oper, ins Konzert oder Varieté: Hannovers Kulturlandschaft hat für Städtereisende viel zu bieten. Im Sommer 2017 zieht die dritte Ausgabe der Ausstellung "Made in Germany" Besucher von nah und fern an. Drei namhafte Kunstmuseen zeigen unter dem Motto "Produktion. made in germany drei" vom 3. Juni bis zum 3. September spannende Werke von über 30 Künstlern aus aller Welt, die in Deutschland leben und arbeiten. Im Sprengel Museum am Maschsee beispielsweise baut die Berliner Künstlergruppe "Das Numen" eine raumgreifende Klanginstallation auf, in der Orgelpfeifen die aktuellen Daten von 20 weltweit arbeitenden Wetterstationen in Klänge übersetzen.

Wanderer zwischen den Welten
In der Kestner Gesellschaft, die ihre Räume in einem historischen Jugendstilbad hat, lädt eine multimediale Installation zur Reflektion der globalisierten Arbeitswelt und ihren Konsequenzen ein. Das junge Künstlerduo Amy Lien und Enzo Camacho lebt selbst als Wanderer zwischen den Welten in Berlin, Manila und New York. Für den Kunstverein Hannover wiederum mit seinem einzigartigen Oberlichtsaal entwirft die Filmkünstlerin Raphaela Vogel vielfältige Videos über Pferde und deren Bedeutung im Reiterland Niedersachsen. Informationen zu allen drei Ausstellungen gibt es unter www.hannover.de/madeingermany. Im Angebot ist ein komplettes Erlebnispaket mit Eintrittskarten, Übernachtung mit Frühstück, Abendmenü, Stadtbahnticket und Infopaket.

Das Museum als Werkstatt
"Einige Werke entstehen erst in der Ausstellung, die Museen werden dadurch auch zu Ateliers und Werkstätten", so Kathleen Rahn, Direktorin des Kunstvereins Hannover. Die Besucher erhalten spannende Einblicke in das künstlerische Schaffen. An der ungewöhnlichen Gemeinschaftsausstellung beteiligen sich noch weitere hochkarätige Veranstalter: Das Festival Kunstfestspiele Herrenhausen etwa zeigt eine Lichtinstallation unter freiem Himmel in den barocken Herrenhäuser Gärten. Das Schauspiel Hannover wiederum lädt zu einer Live-Performance mit vier Autoren auf einen U-Bahnhof mitten im Alltagstrubel ein. Und das internationale Festival Theaterformen hat mit dem experimentellen Ensemble "She She Pop" schließlich einen Exportschlager des deutschen Theaters in Hannover zu Gast.

Kunst und Kultur erleben

Die hannoversche Ausstellung "Made in Germany" findet alle fünf Jahre parallel zur documenta in Kassel statt. Kunstfreunde aus aller Welt nutzen die Gelegenheit, beide international herausragenden Veranstaltungen zu besuchen. Vormerken sollte man sich neben der Ausstellung "Made in Germany Drei" einige weitere Termine in Hannover: So etwa die Kunstfestspiele Herrenhausen vom 5. bis zum 21. Mai, den Internationalen Feuerwerkswettbewerb in Herrenhausen vom 20. Mai bis zum 16. September sowie das Festival Theaterformen im Staatstheater Hannover vom 8. bis zum 18. Juni. Mehr Informationen gibt es unter www.hannover.de/tourismus.