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Auf den Spuren d. Personalnuion

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Säule Nr. 4: Kunst und Kultur in Hannover

Open-Air-Galerie Very British
Schmiedestraße 30159 Hannover

Im 17. Jahrhundert bauten die Welfenherzöge ihr barockes Staatswesen auf. Neben Behörden und einem Stehenden Heer gehörte auch eine repräsentative Hof- und Festkultur dazu. Von besonderer Bedeutung war das 1690 fertiggestellte Opernhaus im Leineschloss (heute Landtag), das über 1.000 Zuschauern Platz bot und als das modernste Europas galt.

Auch das Galeriegebäude Herrenhausen erlebte musikalische Aufführungen, so 1692 zur Feier der Kurfürstenwürde für Herzog Ernst August (1629–1698) die Premiere der Oper „Enrico Leone“ von Agostino Steffani (1654–1728). Georg Friedrich Händel (1685–1759) war 1710 für einige Monate Hofkapellmeister, bevor er nach London ging und dort im Dienst der hannoverschen Könige Georg I. und Georg II. stand. Zu den herausragenden Baukünstlern der Zeit um 1700 gehörte der Venezianer Tommaso Giusti (1644–1729), der die Aeneas-Fresken im Galeriegebäude schuf und die katholische St.-Clemens-Kirche entwarf.

Wollen Sie noch mehr zum Thema erfahren? Besuchen Sie die Säule Nr. 4 in der Schmiedestraße!

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