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Projekt "Leinewelle"

Ein Surfspot für Hannover?

Dank einer künstlich erzeugten "stehenden Welle" könnte bald auf der Leine gesurft werden – und zwar mitten in Hannover. Initiator Heiko Heybey stellte das Projekt am Montag vor.

Visualisierung des Projektes "Leinewelle" in Hannover. © Eric Meier

So soll's mal aussehen: Mit relativ geringem Aufwand kann das Flusssurfen in Hannover gleich in doppelter Ausführung ermöglicht werden.

Surfen mitten in Hannover? Das könnte bald Wirklichkeit werden. Am Montag stellte Heiko Heybey, Betreiber des "Strandleben" an der Ihme sowie des "Spandau" am E-Damm, die Pläne für das Projekt "Leinewelle" vor: Mit relativ geringem Aufwand soll das Flusssurfen in Hannovers Innenstadt gleich in doppelter Ausführung ermöglicht werden. Heybey will direkt vor dem Leinewehr am Niedersächsischen Landtag zwei künstliche, so genannte "stehende Wellen" erzeugen und so das Surfen mitten in der City ermöglichen.

Ein Junge und ein Mann stehen auf einem Surfbrett auf einem Steg. © Lutz Beyer

Schon bald könnte dank "Leinewelle" mitten in Hannovers Innenstadt gesurft werden.

Surfspot für Profis und Anfänger

Durch eine Verengung des natürlichen Wasserlaufs und dem vorhandenen Gefälle an dem Leinewehr soll die notwendige Fließgeschwindigkeit entstehen, die eine stehende Welle ermöglicht – ähnlich wie auf dem Eisbach in München. Dort wurde ein vergleichbares Projekt bereits in den 80er Jahren umgesetzt. In Hannover soll es zwei Wellen mit verschiedenen Höhen und unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden geben – für Fortgeschrittene und Einsteiger.

Finanzierung noch nicht geklärt

Ob das Projekt allerdings wirklich umgesetzt werden kann, wird derzeit evaluiert. Für die Stadt Hannover gibt es noch einige Fragen, die geklärt werden müssen: "Das ist eine interessante Idee. Inwieweit sie umgesetzt werden könnte, muss man sich im Detail anschauen, wenn das komplette Konzept, einschließlich der Finanzierungsfrage, vorliegt. Zu prüfen ist dabei auch, inwieweit sich eine Realisierung zum Beispiel mit dem Denkmalschutz und Naturschutz verträgt."

[Veröffentlicht: 24.06.2013]