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Ratgeber

Unwetter

Extreme Kälte

Ganz Hannover freut sich, wenn es lange genug kalt ist und der Maschsee zufriert. Doch die Kälte ist auf Dauer unangenehm, hier kommen ein paar Tipps von hannover.de.

Ein zugfrorener Flußlauf, eine kleine Brücke und verschneite Bäume. © Mahramzadeh

auch im Winter lohnt ein Spaziergang durch Hannover.

Informationen über Unwetter und Verkehrsbehinderungen

Der Deutsche Wetterdienst veröffentlicht laufend aktuelle Hinweise und Warnungen unter: www.dwd.de.

Die Katwarn-App für das Smartphone: Katwarn ist ein kostenloser Service für offizielle Warninformationen und steht kostenlos für iPhones, für Android Phones und für Windows Phones in den jeweiligen App-Shops zur Verfügung. Weitere Infos zu Katwarn sind über www.katwarn.de erhältlich.

Die Nahverkehrsanbieter in der Region informieren über die aktuelle Verkehrssituation unter
üstra: www.uestra.de
GVH: www.gvh.de

Aktuelle Bahnhofsabfahrtstafeln sind unter reiseauskunft.bahn.de/bin/bhftafel.exe/dn?ld=15091&country=DEU&rt=1& zu finden.

Körper schützen

Alkohol vermeiden
Keinen Alkohol trinken, um sich aufzuwärmen. Alkohol weitet die Gefäße, die die Wärme im Körper nicht halten können. Man kühlt noch schneller aus.

Obst und Gemüse essen
Viel trinken und genügend Obst und Gemüse essen - das stärkt das Immunsystem und unterstützt die Schleimhäute. Paprika, getrocknete Feigen, Bananen oder Kiwi helfen dem Körper, gegen die Kälte anzukomme. Kohlenhydrate wärmen den Körper.

Kopf und Gesicht schützen
Besonders Gesicht und Kopf schützen, denn über diesen Teil des Körpers wird die meiste Wärme abgegeben. An eine Mütze denken, ggf. eine fetthaltige wasserfreie Creme und einen Lippenpflegestift nutzen. Bei extremen Temperaturen sollte auch der Schal vors Gesicht gebunden werden.

Zwiebelprinzip
Wer sich nach dem Zwiebelprinzip kleidet, kann sich je nach Umgebung an- oder ausziehen und die Kleidung den Temperaturen anpassen. Die Kleidungsschichten sollten dabei nicht zu eng sein, denn kleine Luftschichten erhöhen den Isoliereffekt. Das Zwiebelprinzip wärmt zwar, führt aber auch dazu, dass der Körper weniger Sauerstoff und Feuchtigkeit bekommt. Hier kann eine Creme helfen. Außerdem sollte man nicht zu oft heiß baden, lieber lauwarm duschen. Auch die Schuhe dürfen nicht zu eng sitzen, zwei Strümpfe übereinander sind nicht immer sinnvoll.

Durch die Nase atmen
Mehr durch die Nase atmen, da über den Mund die eisige Luft ungebremst in die Atemwege eindringen kann.

Notfallausrüstung
An eine Notfallausrüstung im Auto denken: Starthilfekabel, Reservekanister, zusätzliche Decken und genügend Getränke, möglichst warme.

Viel bewegen, aber Anstrengungen vermeiden
Gegen Kälte hilft auch Bewegung wie regelmäßiges Spazieren gehen; auch im Büro sind Bewegungsübungen gut, da die Muskeln aktiviert werden und Wärme freisetzen. Anstrengungen an der eisigen Luft sollte man jedoch vermeiden.

Anderen helfen
Auf hilflose Personen achten und bei Bedarf die 112 anrufen.

Auto schützen

Frostschutz
Ist der Frostschutz für den Kühler ausreichend? Die Kühlschutzmittel sind meist bis -30°C ausgelegt, wenn das Fahrzeug regelmäßig gewartet ist. Bei strengem Frost sollte man Frostschutzmittel nicht mehr verdünnen, sondern als Konzentrat einfüllen. Danach gleich benutzen, damit der Frostschutz in die Leitungen gelangen kann. Die Mittel halten in der Regel Temperaturen zwischen -30 und -40°C aus, bevor der so genannte Stockpunkt erreicht ist. Erst dann kann das Öl nicht mehr fließen. Überprüfen kann man den Frostschutz an jeder Tankstelle. Ist das Kühlwasser bereits gefroren, den Wagen nicht benutzen, sondern in einer Werkstatt auftauen lassen.

Türdichtugen
Die Dichtungen der Türen sollte man mit Glyzerin behandeln, damit sie nicht kleben und dann beim Öffnen reißen. Glyzerinspray gibt es in den meisten Baumärkten und teils auch an Tankstellen.

Parken
Beim Parken einen windgeschützten Platz aussuchen. Ein Carport ist besser als der freie Nachthimmel, noch besser natürlich die Garage, optimal, wenn sie beheizt werden kann.

Haus und Garten schützen

Lüften
Das Stichwort heißt Stoßlüften: Wenige Minuten bei offenem Fenster sind deutlich effektiver und energiesparender als eine Stunde schräg gestellte Fenster.

Fenster und Türen abdichten
Falls es durch Tür- und Fensterritzen zieht, so sollte man diese abdichten. Bei Türen helfen bereits Handtücher oder spezielle Rollen, ansonsten gibt es für Außentüren und Fenster aufklebbare Dichtungsbänder für wenig Geld im Baumarkt. Auch hier sollte man an Glyzerin denken, damit die Fenster- und Türdichtungen nicht festkleben und reißen.

Rolladen/Jalousien
Falls vorhanden, sollte man spätestens mit Einbruch der Dunkelheit Rollläden oder Jalousien ganz herunter lassen bzw. Fenstervorhänge zuziehen. Dieses sorgt für eine zusätzliche Isolierung, damit die Räume nicht noch mehr auskühlen.

Heizkörper
Heizungen sollten nicht zugestellt sein, damit sich die Wärmestrahlung optimal ausbreiten kann.

Rasenpflege
Im Garten sollte man jetzt das Betreten des Rasens vermeiden, da das gefrorene Gras durch den Druck beschädigt werden kann.

Tiere schützen

Hunde und Katzen
Die meisten Hunde und Katzen haben ausreichend Fell, sodass Kleidung für Tiere meist nicht notwendig ist. Für Hunde gilt, dass bei extremer Kälte viele kleine Runden nach draußen besser sind, als lange Gassizu gehen. Katzen sollten ebenfalls in Freie dürfen, jedoch sollte man verstärkt darauf achten, dass sie jederzeit ins Haus zurück gelangen können.

Zehen und Pfoten
Das Fell zwischen den Zehen sollte bei Hunden gekürzt werden, da hier Schnee hängen bleibt. Darauf achten, dass Hunde keinen Schnee fressen, da zu viele schädliche Stoffe wie zum Beispiel Streusalz enthalten sein können. Nach dem Gassigehen sollte man die Pfoten des Hundes mit warmem Wasser abspülen und mit Melkfett behandeln, da sonst Entzündungen durch zum Beispiel Streugut drohen.

Nager und Huftiere
Beide Tiergattungen sind kälteempfindlicher. Sie sollten vor Kälte besser geschützt sein. Kleine Nagetiere gehören ins Haus

(Quellen: Wetter24, ZDF, Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz)