Das offizielle Portal der Region und der Landeshauptstadt Hannover

Veranstaltungen

Dezember 2017
12.2017
M D M D F S S
27 28 29 30 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31
Heute | Wochenende | kostenlos | Suche

Zuletzt aktualisiert:

Wettertipps

Schnee und Glatteis

Es bleibt winterlich: Hannover.de gibt Tipps für Fußgänger, Fahrradfahrer und Autofahrer, wenn's mal wieder rutschig wird.

Wenn Eisglätte oder Schneeverwehungen in Stadt und Region drohen

Unfälle im Minuten-Takt, Stürze von Passanten, kein Busverkehr: So sieht es aus, wenn plötzlicher Eisregen oder starke Schneeverwehungen in der Region Hannover Straßen und Fußwege in Rutschbahnen verwandeln. Dann empfiehlt es sich, sich von der Katwarn-App auf dem Smartphone warnen zu lassen, auf Warnhinweise des Deutschen Wetterdienstes zu achten und einige Tipps zu beachten, wenn das Haus doch verlassen werden muss.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) veröffentlicht laufend aktuelle Hinweise und Warnungen unter: www.dwd.de.

Die Katwarn-App für das Smartphone: Katwarn ist ein kostenloser Service für offizielle Warninformationen und steht kostenlos für iPhones, für Android Phones und für Windows Phones in den jeweiligen App-Shops zur Verfügung. Weitere Infos zu Katwarn sind über www.katwarn.de erhältlich.

Die Nahverkehrsanbieter in der Region informieren über die aktuelle Verkehrssituation unter
üstra: www.uestra.de
GVH: www.gvh.de

Aktuelle Bahnhofsabfahrtstafeln sind unter reiseauskunft.bahn.de/bin/bhftafel.exe/dn?ld=15091&country=DEU&rt=1& zu finden.

Tipps für Fußgänger

Tipps, wie man als Fußgänger auf glatten Wegen nicht so schnell ausrutscht und stürzt.

Kleine Schritte, Füße nach außen drehen
Bei Schnee und Eis sollte man die Füße beim Gehen eher nach außen drehen. Dadurch bekommt der Körper eine stabilere Unterstützungsfläche. Sicherer ist es auch, kleinere Schritte zu machen.

Dicht an der Hauswand gehen
Ist der Untergrund sehr glatt, geht man am besten dicht an einer Hauswand entlang. So kann man sich besser abfangen.

Bei Sturz: Unterarme vor Gesicht
Geraten Fußgänger ins Straucheln, sollten sie versuchen, die Unterarme vors Gesicht zu nehmen und die Hände auszustrecken. So wird bei einem Sturz der Kopf geschützt.

Nach hinten fallen: Rücken rund machen
Wer nach hinten kippt, kann das Kinn aufs Brustbein ziehen und einen runden Rücken machen. Das kann einen Aufprall etwas mildern.

Alles loslassen
Im Falle eines Falles, alles loslassen, was man in den Händen hält, um sich selbst aufzufangen oder abzustützen.

Tipps für Autofahrer

Wer mit Bedacht und Umsicht fährt, kommt auch an Wintertagen sicher ans Ziel.

Früher starten
Wenn Schnee und Glätte vorausgesagt sind, sollte man früher als sonst aufbrechen, falls man das Auto nicht stehen lassen kann.

Scheiben von Schnee und Eis befreien
Das Auto muss frei geschaufelt und die Scheiben frei gekratzt werden. Wer nur eine kleine Stelle vom Eis befreit, riskiert ein Bußgeld. Auch das Dach sollte schneefrei sein, sonst kann die weiße Pracht während der Fahrt hinunterrutschen und den Hintermann gefährden.

Schuhe säubern
Schnee und Eis machen die Sohlen glitschig, so dass man von den Pedalen abrutschen kann.

Hauptstraßen wählen
Nebenstrecken und Straßen in ruhigen Wohngebieten werden in der Regel erst später geräumt.

Geschwindigkeit anpassen, Vorsicht beim Lenken und Bremsen
Schnee, Matsch und Eis führen zu veränderten physikalischen Gegebenheiten: Der Bremsweg wird länger, das Auto bricht schneller aus. Sinnvoll ist ein Bremstest auf freier gerader Strecke, um die veränderte Reaktion des Autos festzustellen.

Abstand halten
Wegen des verlängerten Bremswegs muss ein größerer Abstand gehalten werden.

Räumfahrzeuge auf Autobahnen nicht überholen
Die Gefahren beim Wechsel auf ungeräumte Spuren sollten nicht unterschätzt werden.

Was tun, wenn man ins Rutschen gerät?
Fuß vom Gaspedal, auskuppeln und in die gewünschte Richtung lenken. Bei Autos mit ABS ist gleichzeitiges Bremsen und Lenken möglich, ohne ABS sollte während des Gegenlenkens nicht gebremst werden!

Tipps für Radfahrer

Auch Radfahren ist im Winter möglich, wenn auch manchmal etwas beschwerlich.

Richtige Kleidung
Ideal ist der Zwiebel-Look, also zu mehreren Schichten übereinander, um nicht zu warm oder zu kalt angezogen zu sein: Auf atmungsaktive Funktionsunterwäsche, die Feuchtigkeit schnell vom Körper weg transportiert, folgt eine wärmende Schicht, zum Beispiel ein Fleece-Pullover. Darüber kann man eine wind- und wasserabweisende und möglichst atmungsaktive Jacke ziehen.

Bremsen
Gut eingestellte und leichtgängige Bremsen sind im Winter besonders wichtig. Zudem sollte man den Sattel etwas niedriger einstellen als gewöhnlich; so kann man sich bei einer Kollision schneller mit den Beinen abstützen.

Beleuchtung
Wer mit einem Dynamo unterwegs ist, der an die Seite des Reifens geklipst wird, sollte über batteriebetriebene Zusatzbeleuchtung nachdenken, denn Seitenläufer rutschen bei Nässe leicht durch. Besser sind Nabendynamos, auch eine Standlichtfunktion an beiden Lichtern sorgt für bessere Sicht und eine höhere Sicherheit. Und Obacht: Reflektoren muss man im Winter sauberhalten, sonst reflektieren sie nicht mehr.

Spikes
Reifen mit Spikes, also mit kleinen Stacheln, die für mehr Halt sorgen, sind – anders als am Auto – an Fahrrädern erlaubt.

Langsam fahren
Wenn es rutschig wird, langsam fahren. Im Extremfall kann es auch nötig werden, das Fahrrad ein Stück zu schieben. Und wenn man erst auf der Eisplatte merkt, wie glatt es wirklich ist, das Fahrrad möglichst ohne Bremse und Lenkmanöver ausrollen zu lassen. Beim Bremsen und Lenken gilt dann: keine ruckartigen Bewegungen, alles äußerst langsam und vorsichtig ablaufen lassen.

Straße benutzen
Wenn Radwege im Winter nicht geräumt oder gestreut sind, dürfen Radfahrer auf die Straße ausweichen.
(Quellen: ADAC, ADFC)