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Eine Collage mit Motiven zur Stadtgeschichte Hannovers © Zum Hohen Ufer 2014

Hannovers Geschichte von 150 bis 1340 – zu sehen in der Station Waterloo.

Historische Wandtafeln

Hannover von 150 bis 1340

Von der Siedlung Tulifurdum bis zur wehrhaften Stadtmauer: Eine von 16 historischen Wandtafeln in der Station Waterloo zeigt Hannover-Bilder aus den Jahren 150 bis 1340 - hier ist die entsprechende Chronik.

Das Jahr 150

An der Stelle des heutigen Hannover gibt es vermutlich eine Siedlung namens Tulifurdum.

Das Jahr 220

In der römischen Kaiserzeit entsteht auf dem Boden der späteren Alt- und Neustadt eine Besiedlung.

Das Jahr 950

Es entwickeln sich erste Siedlungen am hohen Ufer der Leine. Grubenhäuser und eine Kapelle entstehen.

Um 1150

Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wird Hannover unter dem Namen "Hanovere" in der Geschichte um die Wunderheilung eines Mädchens. Auch ein reisender isländischer Abt erwähnt Hannover.

Das Jahr 1241

Hannover erhält das Stadtprivileg. Seit dieser Zeit ist auch ein erster Rat nachweisbar. Dieses Privileg, das aus zwei Urkunden besteht, stellt die älteste Aufzeichnung hannoverscher Stadtrechte dar.

Das Jahr 1290

Zwei Bürgermeister stehen an der Spitze der Stadt. Daneben gibt es einen Rat, der aus 12 Mitgliedern besteht.

Das Jahr 1301

Der Rat lässt ein Bürgerbuch anlegen, in das der Stadtschreiber die Neubürger einträgt.

Das Jahr 1303

Ein Schreiber notiert die in Hannover geltenden Gesetze. Die Stadt wird in vier Quartiere eingeteilt: Osterstraße, Marktstraße, Köbelingerstraße und Leinstraße.

Das Jahr 1322

Otto der Ältere, Herzog zu Braunschweig und Lüneburg, verkauft die Münze an die Ritterschaft und die Stadt. Pfennige sollen in Zukunft nur noch in der Altstadt Hannover geschlagen werden.

Das Jahr 1333

Erstmalige Erwähnung des städtischen Waldes, der Eilenriede. Bau der Kreuzkirche.

Das Jahr 1340

Das Leintor wird erstmals erwähnt; zusammen mit dem Aegidientor und dem Steintor besitzt die Stadt jetzt drei bewachte Tore in der Stadtmauer.