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Baby-Boom im Wisent­gehege

Der Klapperstorch war da und auch in eigener Angelegenheit tätig. Außerdem präsentieren Elche, Wisente, Wildschweine und Co. ihren Nachwuchs im Wisenstgehege.

Schon

fünf Wisentkälber folgen ihren Müttern auf Schritt und Tritt. In den nächsten Tagen und Wochen ist mit weiterem Nachwuchs zu rechnen. Damit sind die Springer Wisente erneut auf gutem Kurs einen tollen Beitrag zur Erhaltung ihrer Art zu leisten.

Wisentzucht und Auswilderung

Nur 5.200 Wisente gibt es noch – oder besser: wieder. Als die Springer Zucht 1928 begründet wurde, lebten gerade mal 54 Wisente in Europa. Es gab keine frei lebenden Bestände mehr und das größte Tier Europas stand kurz vor dem Aussterben. Seitdem sind in Springe über 340 Wisente geboren worden. Rekord in Deutschland und Champions League  in Europa! Springer Wisente haben überall auf unserem Kontinent zur Begründung frei lebender Bestände beigetragen. Allein in den vergangenen beiden Jahren sind neun der urigen Wildrinder von Springe in verschiedene Wiederansiedlungsprojekte nach Polen, Bulgarien und Rumänien abgegeben worden.

Zwillinge bei den Elchen

Für große Begeisterung bei den Besuchern sorgen auch Michel und Ida. Die beiden Elchkälber wurden Anfang Mai von ihrer Mutter Silvia zur Welt gebracht. Die kleine Elchfamilie ist häufig gut zu beobachten. Günstig wirkt sich dafür aus, dass Mutter Silvia vor fünf Jahren mit der Flasche aufgezogen wurde. Engen Kontakt hält sie nach wie vor zu ihrer „Ersatzmutter“ Thomas Hennig. Ihre Zwillinge gucken sich die Gelassenheit im Umgang mit Menschen von Silvia ab.

Storchennachwuchs

Auch in eigener Sache war der Klapperstorch sehr erfolgreich. Zwei Junge werden von beiden Eltern sehr fürsorglich und routiniert im Nest versorgt. Wenn die beiden Küken im Spätsommer fit sind, werden sie ausgewildert. Das ist gute alte Tradition im Wisentgehege, um den Bestand frei lebender Störche zu stützen.

Kinderstube überall

Kinderstube ist auch bei den Rothirschen, den vom Aussterben bedrohten Mesopotamischen Damhirschen und den Wildschweinen zu beobachten.

(Veröffentlicht: 3. Juni 2015)