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Elchkuh liegt im Gras, rechts von ihr stehen zwei Kälber © Wisentgehege Springe (Quelle)

Elchkuh Silvia mit ihrem Nachwuchs.

Namen gesucht

Elch­nachwuchs im Wisent­gehege

Große Freude im Wisentgehege Springe: Elchkuh Silvia hat zwei niedliche Kälber zur Welt gebracht. Namen für die Minis gibt es noch nicht. Das gestaltet sich auch schwierig - die Namen der Mitglieder des schwedischen Könighauses sind bereits abgearbeitet. Silvia hatte in den vergangenen Jahren die Kälber Victoria, Carl Philipp und Madeleine zur Welt gebracht.

Mann kniet vor Elchkalb © Wisentgehege Springe (Quelle)

Wisentgehegeleiter Thomas Hennig mit Elchkalb.

Seltene Kontaktaufnahme

Das Besondere an diesem Elchnachwuchs, einem Jungen und einem Mädchen: Wisentgehegeleiter Thomas Hennig darf sich Mutter wie auch Babys nähern. "Normalerweise würde es keine Elchkuh zulassen, dass sich ein Mensch in die Nähe ihrer Kinder begibt", sagt Thomas Hennig. Dieser enge Kontakt sei nur möglich, weil er vor fünf Jahren Silvia und ihren Bruder mit der Flasche aufgezogen habe, nachdem die Mutter kurz nach der Geburt verstorben war. Die Überlebenschancen der kleinen Elche waren gering, es gelang aber glücklicherweise. Mittlerweile sind die Zwillinge zu starken Elchen herangewachsen. Während Carl Gustaf seine "menschliche Ziehmutter" vergessen hat und keinen näheren Kontakt mehr zulässt, freut sich Silvia immer, wenn der Wisentgehegeleiter sie besucht. Auch zu den Zwillingen will Hennig versuchen, etwas Kontakt zu halten, damit er die ersten Impfungen per Hand vornehmen kann. "Schließlich bin ich ja ihre Oma", sagt er mit einem Augenzwinkern.