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Schützenfest Hannover: OB Schostok besucht Festplatz

Drei Tage vor dem Start des hannoverschen Schützenfestes hat Oberbürgermeister Stefan Schostok mit den Verantwortlichen den Festplatz besucht und vorgestellt, was Hannover vom 3. bis 12. Juli auf dem Schützenplatz erwartet.

Zwei Männer im Karussell. © Landeshauptstadt Hannover

Schützenpräsident Paul-Eric Stolle und Oberbürgermeister Stefan Schostok haben beim Presserundgang schon mal eine Runde gedreht.

Für Fans nervenkitzelnder Fahrgeschäfte und Freunde des Schützenwesen mit langer Tradition steht es seit Monaten im Festkalender: Das 486. Schützenfest in Hannover, das vom 3. bis 12. Juli wieder alles bieten wird, was Spannung, Geselligkeit und Party bedeutet. "Ein Fest für Menschen jeden Alters, jeder Herkunft und – fast - jeden Geschmacks, das alle Sinne anspricht", haben Oberbürgermeister Stefan Schostok, Klaus Timaeus, Geschäftsführer des Vereins Hannoversches Schützenfest, Schützenpräsident Paul-Eric Stolle und ihre Mitstreiter unter Schaustellern und Gastronomen drei Tage vor dem Start versprochen.

Schützenfest Hannover gehört zur ersten Liga der Volksfeste in Deutschland

"Musik und Geräusche, Licht und Farben, Düfte und Genüsse – sie zaubern eine Atmosphäre, die es nur auf diesem Fest gibt. Und mittendrin die Begegnungen mit all den Gästen aus Nah und Fern, die alle auf ihre Weise hier Spaß haben. Das ist für mich das Besondere an unserer 'fünften' Jahreszeit", freut sich Schostok. "Dass unser Festplatz wieder zur ersten Liga der Volksfeste in Deutschland gehört, haben uns nicht nur Experten beim Blick auf den Platzplan versichert. Auch die vielen Anfragen aus Schaustellerkreisen, die wir nicht berücksichtigen konnten, zeigen uns das", berichtet Timaeus durchaus stolz.

Geschichtsträchtiger Wettbewerb

"In der Frühzeit des Schützenfestes stand in seinem Mittelpunkt ein Vergleich der wehrfähigen Bürger der Stadt: Ihr Können bewiesen sie beim Schießen auf einen bunt bemalten Holzvogel. 'Papagoyen', also Papageien, wurden die Tiere genannt. Mit einem Wettbewerb für Jedermann am 8. Juli erinnern wir an die Tradition", schlägt Schützenpräsident Stolle den Bogen vom modernen Sport der Schützen zu seinen Wurzeln.

Viele neue Fahrgeschäfte auf dem Platz

Den Adrenalinspiegel in die Höhe treiben auf dem Platz neben der größten reisenden Wilden Maus XXL der Welt, dem 80 Meter hohen "Skyfall"-Turm oder den Riesenflügeln des Booster Maxxx Mega G 4 viele andere der 25 großen Hoch-, Rund- und Belustigungsgeschäfte, unter ihnen viele Neuheiten.

Buntes Programm in den Zelten

Hoch her geht es auch in fünf Fest- und Diskozelten (Festhalle Marris, Gilde-Island, Alt Hanovera, Gaypeople-Zelt, Brauhaus live) fünf Eventbereichen (Philharmonie und andere) oder bei manch traditionsreicher Veranstaltung der Schützen, Handwerker (9. Juli) und Kleingärtner (9. Juli), ehemaliger Bruchmeister (Rundgang 9. Juli) oder beim Besuch von 500 Schützen aus der Südheide (10. Juli). Wenn sich am 10. Juli die Fans von Rocklegende Udo Lindenberg aus der HDI-Arena mit den Anhängen von Volksmusik, Schlagern und Popmusik auf dem Platz begegnen, zeigt sich einmal mehr die besondere Mischung des Festes – zu der die BayernStürmer (Festhalle Marris) genauso beitragen wie Mary Roos und Elke Winter (Gaypeople-Zelt) oder Marquess (Gilde-Island) und andere.

Specials für Familien und Fest-Neulinge

Wer es ruhiger mag, findet in Bier- und Cafégärten, an einer der zahlreichen klassischen und internationalen Imbissbuden oder auch in einer nostalgischen Gondel des Roue Parisienne sicher ein lauschiges Plätzchen. Oder besucht das erste "Hannoversche Schausteller-Frühstück", bei dem am Samstag, den 11. Juli Stadtgesellschaft und Schausteller gemeinsam in das letzte Festwochenende starten. Besonders an Familien und Kinder richtet sich neben dem traditionellen Familien-Mittwoch die "Schnupperzeit" am ersten Fest-Freitag mit ermäßigten Preisen.

Eine Million Besucher werden erwartet

Auf dem zehn Hektar großen Platz rechnen mehr als rund 240 Schausteller sowie die Organisatoren mit etwa einer Million Besuchern.

Auf einen Blick 

Termine
Veranstaltungszeitraum: Freitag, 3. Juli bis Sonntag, 12. Juli 2015
Bruchmeisterverpflichtung: Freitag, 3. Juli, 19 Uhr, Rathaus (Kuppelhalle); gegen 20:30 Uhr Eröffnung des Schützenfestes mit Fassanstich in der Festhalle Marris

Der Ausmarsch
Ausmarsch: Sonntag, 5. Juli ab 10 Uhr
Teilnehmer: rund 10.000, darunter rund 5.000 SchützenInnen
Anzahl Musikkapellen: über 100, vom Heeresmusikkorps Hannover bis zur Boerenkapel de Blaaskinkels, Niederlande; von der Musikkapelle Mittenwald über die Dudelsackkapelle The Isländers bis zur Trachtengruppe Lindhorst. Gruppe des Deutsch-Mexikanischen Freundeskreises; Gruppe Freundeskreis Hannover-Hiroshima; Gruppe Gaypeople. Bei den Festwagen dabei: Pferdewagen der üstra, Festwagen der „Neuen Presse“, Prunkwagen der Gildebrauerei mit vier Kaltblütern, Festwagen 150 Jahre Zoo Hannover, Festwagen Feuerwehr Hannover
Marschweg: circa drei Kilometer
Länge des Zuges: circa 10 Kilometer

Der Schützenplatz
Öffnungszeiten: Der Festplatz ist täglich von 14 Uhr bis weit nach Mitternacht geöffnet. Am ersten Sonntag drehen sich die ersten Karussells bereits ab 10 Uhr. Die Festzelte sind ab 15 Uhr (bzw. 11 Uhr am ersten Sonntag) geöffnet. Es gibt keine Polizeistunde auf dem Festplatz. Der letzte Tag beginnt um 11 Uhr und endet um 24 Uhr.
Größe des Festplatzes: circa 10 Hektar
Anzahl Schausteller: rund 240
Erwartete Besucherzahl: etwa eine Million
Feuerwerke: Freitags (3. und 10. Juli), jeweils etwa 22:45 Uhr
Zapfenstreich: Der traditionelle, stimmungsvolle Abschluss des Festes – der Zapfenstreich der Schützen – findet am Sonntag (12. Juli) um 22:15 Uhr auf dem Platz vor der Marktkirche statt.