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Zwischenbilanz

Halbzeit auf dem Schützenfest Hannover

Eine halbe Million Menschen haben das hannoversche Schützenfest in den ersten fünf Tagen besucht. Organisator Klaus Timaeus rechnet damit, dass bis Sonntag die Millionengrenze erreicht wird.

Mann. © Ina Richter

Schützenfest-Geschäftsführer Klaus Timaeus.

Positives Halbzeitergebnis

Die Hälfte ist schon rum: Nach fünf von zehn Festtagen zieht Schützenfestorganisator Klaus Timaeus eine positive Bilanz. "Wir sind sehr zufrieden. Rund eine halbe Million Menschen haben in den vergangenen Tagen das Fest besucht", freut er sich. Und er geht davon aus, dass in der zweiten Hälfte die Besucher noch stärker zum Festplatz strömen werden. "Wir denken, dass wir unser Ziel von einer Million Besuchern bis Sonntag erreichen werden", erklärt Timaeus. Dann endet die 487. Ausgabe des hannoverschen Schützenfestes traditionell mit dem Zapfenstreich, der übrigens nach vorn verlegt wird, wenn Deutschland das Finale der Fußball-Europameisterschaft erreicht.  

Erlebbare Nostalgie am Gilde Tor

Die Schaustellerfamilie Hartmann hat zum 775-jährigen Stadtjubiläum ein buntes Etagenkarussell mitgebracht. "Es ist schon über 130 Jahre alt", erklärt Tanja Hartmann. Die 36-Jährige betreibt das Karussell schon in der 5. Generation. "Mein Ururopa Georg war Schuhmacher in Pirmasens und hat sich dieses Kunstwerk bauen lassen", sagt sie. Bis 1926 wurde es noch von drei Pferden gezogen, die alle 30 Minuten gewechselt wurden. Ein Jahr später löste der Elektromotor die Tiere ab. Das Besondere: Das Karussell hat auch noch eine Konzert-Orgel, die zu jeder vollen Stunde ab 16 Uhr ihre Marsch- und Tanzmusik über den Platz erklingen lässt. Sie wurde 1905 in Waldkirch (Breisgau) gebaut, ist also schon 111 Jahre alt. "Unsere Orgel verfügt über vier Oktaven und hat 69 Tonstufen", erklärt Tanja Hartmann stolz. Wie funktioniert sie? Faltkartonnoten werden über einen Spieltisch durch Druckwalzen gezogen. In diese ist die Musik- und Steuerinformation für die Instrumente mit Rund- oder Langlöchern gestanzt. Durch Druckluft werden die entsprechenden Ventile geöffnet und die Musik erklingt.

Frittenmeister vom Platz

Jungschausteller Gregory Laubinger präsentiert in diesem Jahr sein neues Geschäft auf dem Schützenfest, das nach seinen Entwürfen gebaut wurde – den "Frittenmeister". "Es ist kein klassischer Rummelwagen", sagt der 23-Jährige, "ich habe ihn bewusst schlichter gestaltet." Seine Idee kommt gut an, die Leute stehen Schlange und möchten seine Holländischen Pommes probieren. "Sie sind nach unserem Rezept frisch gepresst und werden ohne Zusätze zubereitet", sagt der Hannoveraner. Der Clou: Dazu gibt's über 30 Saucen, die zu 90 Prozent selber hergestellt sind. "Die ganzen Saucen machen mein Geschäft einzigartig", sagt er. Und der Jungschausteller ist sich jetzt schon sicher: "Das hat Potenzial, ich komme nächstes Jahr auf jeden Fall wieder!"

Donnerstag auf dem Schützenfest

Mit Fußball, dem Handwerkertag und jeder Menge Party geht es am Donnerstag auf dem Schützenfest weiter. Alle Informationen dazu finden Sie in der folgenden Meldung:

 

(Veröffentlicht: 6. Juli 2016)