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Fotografie und Skulptur

Samuel Henne erhält New-York-Stipendium 2018

Der in Hannover lebende Künstler Samuel Henne erhält das New-York-Stipendium 2018. Die gemeinsam vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und der Niedersächsischen Sparkassenstiftung vergebene Förderung ermöglicht dem Künstler einen zwölfmonatigen Aufenthalt in der US-Metropole.

Gefalteter Fotoprint. © Städtische Galerie KUBUS

Samuel Hennes Werk "untitled (Rodin)", aus "musée imaginaire", 2013.

"Samuel Hennes Arbeiten beeindrucken durch ihre vielfältigen Materialien. Sie bewegen sich zwischen Fotografie, Skulptur und Installation. Mit dem New-York-Stipendium fördern wir den Künstler für ein Jahr in seinem Schaffen", sagt die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić.

Umfassendes Stipendium

Für den New-York-Aufenthalt, der am 1. Januar 2018 beginnt, werden dem Stipendiaten eine Wohnung und ein Atelier zur Verfügung gestellt. Außerdem sind ein monatlicher Zuschuss in Höhe von 1.100 Euro sowie pauschalisierte Reise- und Transportkosten enthalten. Angebunden ist das Projekt an das Atelierhaus "International Studio and Curatorial Program" (ISCP) in New York. Im Anschluss an das Auslandsjahr werden Werke des Künstlers in niedersächsischen Kunstvereinen präsentiert.

Verleihung durch hochkarätige Fachjury

Das Stipendium hat die Ausbildung herausragender junger Künstlerinnen und Künstler zum Ziel und wird auf Empfehlung einer hochkarätigen Fachkommission vergeben. Jury-Mitglied René Zechlin (Wilhelm-Hack-Museum) begründet die Auswahl wie folgt: "In zahlreichen Werkgruppen der letzten Jahre beschreibt Samuel Henne auf vielfältige Weise das Wechselverhältnis von Fotografie und Skulptur. Besonders überzeugte die Jury Hennes umfassende Raumkonzeption seiner Ausstellungen, in der Wandgestaltung, Fotografie sowie Installationen und Skulptur sich überlagern und eine überzeugende Einheit bilden." Die gesamte Fachjury bestand in diesem Jahr aus: Prof. Ute Heuer (Hochschule Hannover), Kathleen Rahn (Kunstverein Hannover), Inka Schube (Sprengel Museum Hannover), Gerrit Gohlke (Brandenburgischer Kunstverein Potsdam), Prof. Dr. Christoph Grunenberg (Kunsthalle Bremen) und René Zechlin (Wilhelm-Hack-Museum).