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Lichtkunstfestival

Hannover leuchtet – auch 2019?

Rund 80.000 Besucher zog "Hannover leuchtet" nach Veranstalterangaben bei seiner ersten Ausgabe vom 14. bis 18. November in die hannoversche Innenstadt. Organisator Felix Reinbold erklärte in einem Interview mit der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, dass das Spektakel 2019 neu aufgelegt werden soll – dann wahrscheinlich mit weiteren Gebäuden.

Nationale und internationale Künstler tauchten bei der Erstausgabe des Festivals Mitte November 2018 historische Gebäude und Plätze in der Mitte Hannovers in buntes Licht. Ein LaserLightFaden verband die Gebäude und diente als Wegweiser für die Besucher. Einzelne Installationen wurden im Laufe der Veranstaltung nach Hinweisen durch die Besucher nachgebessert wie beispielsweise die Lichtinstallation rund um Lichtschwein und Kröpcke-Uhr sowie an der Marktkirche.

Die Lichtinstallationen bei "Hannover leuchtet"

Elf "Lichtpunkte" gab es bei "Hannover leuchtet" 2018. An den einzelnen durch ein Lasernetz, den LaserLightFaden, verbundenen Locations konnten folgende Installationen bestaunt werden:

  • Probsteikirche Basilika St. Clemens: Unter dem Titel "Das Tor zur Stadt" hatte Künstler Harald Tragweindl eine besondere architektonische Beleuchtung für die Kirche entworfen.
  • Marktkirche Hannover/Am Markt: Das Kunstwerk "Das leuchtende Puzzle" entstand gemeinsam mit den Hannoveranern. Bereits vor dem Lichtkunstfestival bemalten Menschen magnetische Puzzleteile, auch während des Festivals konnten noch eigene Puzzleteile entworfen werden. 
  • Kröpcke-Uhr: Die interaktive Installation "Das Lichtschwein" von Künstler Franz Betz machte Licht erlebbar – und das mit einem sozialen Charakter.
  • Goseriedeplatz: Das Trafolab-Kollektiv um Künstler Franz Betz hatte eine künstlerische Lichtschlagader entworfen, die sich über die Pflastersteine schlängelte. Mit dem Werk "Brandenburger Tor" setzte es eine Hommage an das Festival "Berlin leuchtet".
  • Opernhaus: "Bolshoi Theater meets Staatsoper Hannover" hieß die Installation des Videokünstlerteams Resorb, das sich künstlerisch mit dem Thema Digitalisierung auseinandergesetzt hatte. 
  • Opernplatz: Jan Gutjahr von MKS Veranstaltungstechnik machte den Hannover Doppeldecker zum interaktiven Lichtkunstwerk.
  • Aegidienkirche: Fotograf Marc Theis brachte in seinem Lichtkunstwerk "We are all one Family – in einer bunten Welt" ein Mahnmal in die Stadt und verband Hannover auf diese Weise mit Hiroschima.
  • Niedersächsisches Landesmuseum Hannover: Lichtkünstler Fabian Döring aus Hannover hatte eine siebenminütige choreografierte Lichtkunstshow zum Thema Unterwasserwelt entwickelt. 
  • NDR Landesfunkhaus Niedersachsen: Die Arbeit "Kaleidoskopabstract" von Detlef Hartung und Georg Trenz warftgroße geometrische Flächen und klare Primärfarben auf die Fassade des Großen Sendesaals.
  • Maschsee – Anleger Nord: Hier gab es eine "Lichtdusche" vom Trafolab-Kollektiv.
  • HDI Arena: Der Künstler Harald Tragweindl "beleuchtete" nicht nur die Probsteikirche, sondern brachte mit seiner Installation "Ein Teil von Hannover" auch die Arena zum Strahlen.

Mögliche Erweiterungen bei einer Neuauflage

Für eine Neuauflage im Jahr 2019 würden die Festivalmacher eine Reihe von Gebäuden in das Festival einbeziehen wollen. Dazu zählen das Neue Rathaus, der Platz rund um die Marktkirche, das Anzeiger-Hochhaus, das Hohe Ufer mit Beginenturm und Historischem Museum sowie die beiden Fernsehtürme. Außerdem sollen künftig an allen Stationen große Infotafeln stehen, damit auch Besucher ohne Programmheft etwas über die Künstler und ihr Werk erfahren.

Erklärung der Stadtverwaltung zur Veranstaltung

"Das war ein schönes Event. Wir freuen uns sehr, dass so viele Menschen die Eindrücke genossen haben. Ein tolles Beispiel, dass privates und privatwirtschaftliches Engagement ganz viel zum Leben und Erleben in der Stadt beitragen kann. An der gründlichen Auswertung sind wir sehr interessiert. Über eine Beteiligung der Stadt bei einer erneuten Veranstaltung 2019 werden wir in Kürze (auch mit der Politik) beraten und entscheiden. Ob es das Neue Rathaus oder vielleicht ein anderes interessantes und geeignetes Gebäude ist, klären wir anschließend ebenfalls bis Mitte 2019."

(Aktualisiert am 20. November 2018)