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GVH

Neue Preise im Nahverkehr

Bei Bussen, Stadtbahnen und S-Bahnen gelten seit dem 1. Januar neue Preise im Tarifgebiet des Großraum-Verkehr Hannover.

Frau steckt Münze in einen Fahrkartenautomaten © üstra

Fahrgast kauft ein Ticket am Automaten

Der Großraum-Verkehr Hannover GmbH (GVH) hat zum 1. Januar 2017 die Fahrpreise und Beförderungsbestimmungen im Nahverkehr angepasst. Die Preiserhöhung liegt für 2017 durchschnittlich bei 1,8 % (2016: 2,2 %).

Unveränderte Tarife

Unverändert bleiben dabei die Preise für KurzstreckenTickets, KinderEinzel- und KinderTagesTickets sowie für das KinderTagesTicket S. Ebenfalls preisstabil bleiben die Verkaufspreise für die EinzelTickets und SammelTickets in allen Zonen.

Einzeltickets

Mit Jahresbeginn 2017 haben sich die Kosten für TagesEinzelTickets in allen drei Zonen um je 0,20 € erhöht, für TagesEinzelTicket S um jeweils 0,10 €. Der Mehrpreis für das TagesGruppenTicket für eine, zwei und drei befahrene Zonen variiert zwischen 0,20 € und 0,30 €.

MobilCards

Die MobilCards in der zweiten Klasse haben sich je nach gewählter Zonenanzahl um 1,00 bis 3,40 € verteuert. Die MobilCard 63plus bleibt preisstabil.

Übergangsregelung für Tickets und Cards

Weiterhin genutzt werden können auch GVH Tickets, die vor dem 01.01.2017 erworben wurden und die noch nicht für eine Fahrt entwertet wurden. Alle Tickets, die seit dem 1. Januar 2002 im Vorverkauf erworben wurden, gelten auch über den Tarifwechsel am 1. Januar 2017 hinaus. Dies gilt natürlich nicht für Tickets, die bereits entwertet zum sofortigen Fahrtantritt erworben wurden.
GVH Cards im Einzelverkauf mit dem ersten Geltungstag vor dem 1. Januar 2017 bleiben bis zu ihrem letzten Gültigkeitstag ohne Zuzahlung gültig. Eine WochenCard Ausbildung zum alten Preis gilt somit beispielsweise maximal bis zum 6. Januar 2017, eine GVH MobilCard gilt maximal bis zum 30. Januar 2017, eine U-21 JahresCard bis zum 30. Dezember 2017. Sie werden nicht zurückgenommen, umgetauscht oder erstattet.

Änderungen in den Beförderungsbestimmungen

Neben den tariflichen Änderungen im GVH wurden zum 1. Januar auch die Beförderungsbestimmungen angepasst.

So wird ab diesem Zeitpunkt die Mitnahme von E-Scootern in den Tarifbestimmungen des GVH geregelt. Unter bestimmten Bedingungen können schwerbehinderte Personen ihren E-Scooter mit in den Bus oder in die Stadtbahn nehmen. Dazu gehört, dass andere Fahrgäste nicht beeinträchtigt werden, dass das Fahrzeug vier Räder hat, nicht länger als 1,20 Meter ist und inklusive des Fahrers nicht mehr als 350 Kilogramm wiegt. Der Nutzer des E-Scooters ist für die Einhaltung der genannten Bedingungen selbst verantwortlich. Regiobus und üstra bieten E-Scooter-Fahrern im Rahmen der Trainings für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste auch im kommenden Jahr Möglichkeiten zum Üben an.

Alkoholverbot in Fahrzeugen und Tunnelstationen

Bei der üstra gilt darüber hinaus seit dem 1. Januar 2017 in den Fahrzeugen und Tunnelstationen ein Alkoholkonsumverbot. Diese Regelung galt bisher schon in den Fahrzeugen von regiobus, metronom und erixx.

Alle Informationen auch online

Eine Übersicht der aktualisierten Preise der einzelnen Tickets und Cards ist im Internet unter www.gvh.de abrufbar. Dort sind auch die gültigen Beförderungsbedingungen abrufbar.

(Veröffentlicht: 23. Dezember 2016, Aktualisiert 02.01.2017)