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Unbekannte Substanz

Wertstoffhof in Burgdorf wieder geöffnet

Die uneingeschränkte Anlieferung auf dem Wertstoffhof Burgdorf ist seit dem 9. Juni, wieder möglich. Für die Deponie Burgdorf ist nur eine eingeschränkte Nutzung vorgesehen. Der Austritt einer unbekannter Flüssigkeit führte am Vortag zur Stilllegung des Betriebes.

Schild und Stele mit der Aufschrift "Wertstoffhof" © aha - Abfallwirtschaft Region Hannover

Wertstoffhof von aha

Die vom gestrigen Vorfall betroffene Sortierhalle auf der Deponie ist heute noch nicht nutzbar. Damit die Halle wieder genutzt werden kann, wird der noch in der Halle abgeladene ungeschredderte Sperrabfall heute in die Verbrennungsanlage gebracht. Erst wenn der gesamte noch in der Sortierhalle gelagerte Sperrabfall beseitigt und die Halle gesäubert ist, wird die Deponie Burgdorf auch wieder für Private und Gewerbetreibende uneingeschränkt geöffnet sein.  

Ausweichdeponien in der näheren Umgebung:

Wertstoffhof Deponie Hannover
Moorwaldweg 312
30659 Hannover

Wertstoffhof Lehrte/Sehnde
Borsigring
31319 Sehnde


Hintergrund

Am Mittwoch, 8. Juni, wurde bei der Zerkleinerung von Sperrabfall in der Sortierhalle ein stark ausgasender Stoff freigesetzt. Aufgrund dessen wurde die Deponie und der Wertstoffhof in Burgdorf geschlossen und der Betrieb stillgelegt. Der freigesetzte und stark geruchsbildende Stoff löste bei vier Mitarbeitern, die sich in unmittelbarer Nähe befanden, starke Beschwerden aus. Umgehend wurden die Betroffenen zur Überwachung ins Krankenhaus gebracht. Gestern Abend konnten die Mitarbeiter wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden. Bis zu 90 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort. Gegen 14 Uhr konnte der ABC-Zug der Ortsfeuerwehr Burgdorf mit der Erkundung der Sortierhalle beginnen. Die unter der Schreddermaschine angesammelte Flüssigkeit wurde eingesammelt und untersucht. Bei dem Stoff handelt es sich um eine Mischung aus einem Vorprodukt für Kosmetika mit Spuren von Tränengas. Der Stoff gilt als giftig, hautreizend und wenn ausgasende Anteile eingeatmet werden als gesundheitsschädlich. Die gebundene Flüssigkeit wird heute in einem Edelstahlbehälter abtransportiert und direkt der Verbrennung zugeführt. Der groß angelegte Einsatz dauerte bis in die Abendstunden.

Stand: 09.06.2016 11:00 Uhr