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Winterdienst

Hannover: aha ist gut in den Winter gestartet

Am Sonntag, 10. Dezember, ist aha zum ersten Mal zum Winterdienst ausgerückt. Für Schnee und Eis sieht sich das Unternehmen gut gerüstet: Rund 6.000 Tonnen Salz und 3.500 Tonnen Splitt hat aha eingelagert, dazu kommen 2.000 Tonnen Streusand.

Am vergangenen Sonntag, 10. Dezember, um 3:20 Uhr rückte die Straßenreinigung der Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) zum ersten Mal zum Winterdienst aus. Nach eigenen Aussagen ist aha rund um die Uhr im Einsatz, wenn es die Wetterlage erfordert. Die nächtliche Rufbereitschaft umfasst etwa 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit bis zu 100 Räum- und Streufahrzeugen. Tagsüber sind 260 Mitarbeiter mit 60 großen sowie 40 kleinen Streu- und Räumfahrzeugen in Hannover unterwegs. Sie sorgen auf 2.000 Kilometern Straße, Radwegen und Fußgängerüberwegen verlässlich für freie Fahrt. aha kann zudem bis zu 100 städtische Mitarbeiter zusätzlich im Winterdienst einsetzen, wenn es die Situation erfordert.

Auf den Winter vorbereitet

Die Räum- und Streufahrzeuge stehen bei aha in geheizten Hallen und sind so jederzeit bereit für den nächsten Einsatz. aha hat zudem rund 6.000 Tonnen Salz, 3.500 Tonnen Splitt und 2.000 Tonnen Streusand auf Lager. In den Wintermonaten beobachtet aha regelmäßig die verschiedenen Wetterdienste. Wenn diese Schnee oder Eisglätte vorhersagen, kontrollieren aha-Mitarbeiter bereits nachts Straßen und Fußgängerüberwege im Stadtgebiet Hannover. Wenn der Winterdienst ausrücken muss, verständigen sie die Kollegen der Rufbereitschaft. Innerhalb von 45 Minuten beginnen die Einsatzmannschaften dann mit dem Räumen und Streuen. Die Rufbereitschaft für den Winterdienst setzt jeweils mit dem 15. Oktober ein und endet in der Regel zum 31. März eines jeden Jahres. Bereits im Spätsommer haben die aha- Mitarbeiter wie jedes Jahr mit den großen Raumfahrzeugen ein Training absolviert, dass sie auf den kommenden Winter vorbereitet. 

Pflichten für Grundstückseigentümer

Jeder Grundstückseigentümer ist für das Räumen und Streuen von angrenzenden Gehwegen verantwortlich. Auf Gehwegen darf nur mit Splitt oder Sand gestreut werden. Salz ist lediglich auf Treppen und Rampen erlaubt. In Extremwettersituationen kann der Oberbürgermeister das Salzverbot befristet aufheben. Dann ist der Einsatz von Streusalz auf allen Verkehrsflächen, also auch auf den Gehwegen vor Privathäusern, vorübergehend erlaubt. Die Reinigungspflicht besteht werktags von 7 bis 22 Uhr sowie sonn- und feiertags von 8 bis 22 Uhr nach jedem Schneefall und bei Glätte. Bei Dauerschneefall muss in angemessenen Zeitabständen geräumt und gestreut werden. aha bittet außerdem darum, die Zugänge zu den Müllbehältern für eine reibungslose Müllabfuhr schnee- und eisfrei zu halten. Auch wenn es wieder wärmer wird, ist der Hauseigentümer gefordert: Tauwasser kann nur ungehindert abfließen, wenn Gossen und Ablaufschächte frei gehalten werden. So wird vermieden, dass bei erneutem Frost Wasser zu gefährlichen Eisflächen gefriert.

Streusandkisten

Im Stadtgebiet bietet aha den Bürgern rund 1.000 Streusandkisten, die regelmäßig mit Sand aufgefüllt werden. Wer dennoch eine leere Kiste vorfindet, kann dies dem aha-Service unter 0800 999 11 99 kostenlos mitteilen. Eine Liste aller Streusandkisten im Stadtgebiet gibt es auf unserer Internetseite unter: www.aha-region.de

(Veröffentlicht: 12. Dezember 2017)