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Firmenjubiläum

125 Jahre Gundlach: Bauprojekt & Buch

Das hannoversche Traditionsunternehmen feiert sein Jubiläumsjahr mit einem sozialen Mitarbeiter-Bauprojekt und einer Chronik über die 125-jährige Unternehmens- und Stadtgeschichte.

Eine Altbau-Villa (schwarz-weiß). © Historisches Museum Hannover

Das frühere Gundlach-Bürohaus in der Wedekindstraße 14 und 15.

Gundlach prägt Hannover seit 125 Jahren. Mit Leidenschaft entwickelt, baut und bewirtschaftet die Firmengruppe Gebäude: lebendige Wohnquartiere, liebevoll restaurierte Baudenkmale und markante Gewerbebauten für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen. Das hannoversche Familienunternehmen mit heute mehr als 160 Mitarbeitern bekennt sich ausdrücklich zu ökologisch und gesellschaftlich verantwortungsvollem Handeln. Anlässlich des Jubiläumsjahres ist am 13. Oktober nicht nur eine detaillierte Chronik über 125 Jahre Unternehmens- und Stadtgeschichte erschienen, das Unternehmen hat sich auch ein ganz besonderes Bauprojekt ausgedacht, bei dem die Mitarbeiter selbst Hand anlegen können.

Mitarbeiter packen für junge Flüchtlinge an

Mehrere Menschen in Arbeitskleidung vor einem Bungalow. © Gundlach

Gundlachs Mitarbeiter modernisieren in Eigenleistung einen Bungalow und bauen diesen für neue Zwecke um

In Eigenleistung modernisieren Gundlachs Mitarbeiter einen Bungalow in Ahlem und bauen diese für neue Zwecke um. Dort wollen sie jugendliche Flüchtlinge auf den Arbeitsmarkt vorbereiten und mit ihnen an individueller sozialer Integration arbeiten. Die Mitarbeiter werden dafür vom Unternehmen für einen Arbeitstag freigestellt. Aus 14 Initiativen haben Geschäftsführung und Betriebs­räte gemeinsam die Arbeits- und Sozialberatungsgesellschaft e.V. (ASG) ausgewählt. Gundlach stellt das Grundstück und Gebäude drei Jahre lang mietfrei zur Verfügung.

125 Jahre Gundlach im Buch

Doch damit nicht genug, pünktlich zum Firmenjubiläum ist die 125-jährige Gundlach-Geschichte in Buchform erschienen. Die Chronik (Wallstein-Verlag) stellt die Geschichte des Unternehmens in den Rahmen der Stadtgeschichte und spannt dabei den Bogen vom Wilhelminischen Kaiserreich über die Weimarer Republik und die NS-Zeit bis in die Gegenwart. Geschrieben hat es der ehemalige Direktor des Stadtarchivs Hannover, Dr. Klaus Mlynek, der dafür zahlreiche, auch einige bisher unbekannte Fakten und Anekdoten zusammengetragen hat.

Galerie: Gundlach-Impressionen

Ein älteres Gebäude mit der Aufschrift "Ufa-Palast". © Historisches Museum Hannover

Das Decla-Lichtspielhaus am Aegidientorplatz − hier im Jahr 1939 nach seiner Umbenennung zum Ufa-Palast.

Von Gundlach-Gesellschafterin Prof. em. Dr. Dr. h. c. Ursula Hansen, die vier Geschäftsführergenerationen selbst erlebt hat, stammt das Familienkapitel, das mit Humor die menschliche Seite des hannoverschen Familienunternehmens beleuchtet. Einige Impressionen aus der Chronik, die den Namen "Unternehmensgeschichte und Stadtgeschichte, 125 Jahre Gundlach in Hannover – 1890 bis 2015" trägt, sind hier in einer Bildergalerie zusammengestellt. Das Buch mit 884 Abbildungen ist für 22,90 Euro (zzgl. Versandkosten) erhältlich.

(Veröffentlicht: 13. Oktober 2015)