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Sparkasse Hannover

Bürogebäude am Raschplatz bezugsfertig

Die Sanierung des Bürogebäudes am Raschplatz ist abgeschlossen. Die Sparkasse konnte den Kosten- und Zeitplan einhalten.

Gläsener Eingang mit Schriftzug "Sparkasse" © Clemens Born

Eingang zum Bürogebäude der Sparkasse Hannover am Raschplatz

Die Sparkasse hat den Umbau des Bürokomplexes am Raschplatz 4 planmäßig abgeschlossen und dabei sowohl den Kostenrahmen als auch der Zeitrahmen eingehalten. Der für die langfristige Eigennutzung als zentrales Hauptverwaltungsgebäude der größten Sparkasse Niedersachsens angelegte Standort bietet auf insgesamt 15 Etagen 800 moderne Arbeitsplätze. Aktuell beziehen 700 Personen aus bisher unterschiedlichen Standorten das Gebäude, wobei die Mehrheit bereits zumindest räumlich angekommen ist. Der letzte Umzug im Rahmen des Neubezuges findet am 18. Dezember statt.

Sanierung und Revitalisierung des Hochhauses

Der ganzheitlichen Umbaumaßnahme gingen zahlreiche Untersuchungen und Teilprojekte voraus. Nicht zuletzt aus betriebswirtschaftlichen Gründen und wegen des besonderen Standortfaktors hat sich die Sparkasse schlussendlich zu einer grundlegenden Sanierung und Revitalisierung des Hochhauses aus den 1970er-Jahren und gegen einen Neubau "auf der grünen Wiese" oder die Beibehaltung mehrerer Verwaltungsstandorte entschieden.

Baubeginn Anfang 2013

Mit der kompletten Entkernung des Gebäudes startete Anfang 2013 die umfangreiche und tiefgreifende Sanierung. Bei einer Grundfläche von 3.360 m2 umfassten die Arbeiten rund 35.000 m2 bei 155.000 m3 umbautem Raum. Im Zuge der Neuplanung gestaltete die Sparkasse u.a. die Fassade neu, erneuerte die Haustechnik, schuf einen neuen Eingangs- und zweigeschossiger Foyerbereich und richtete moderne Büroflächen auf den Geschossen 3 bis 15 sowie großzügige Konferenzflächen im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss ein.

Arbeiten im Außenbereich

Knapp drei Jahre später gibt es im Haus lediglich noch einige übliche Nachbesserungen. Die Bauarbeiten im Außenbereich Rundestraße und Fernroder Straße sind noch in vollem Gange. Hier beseitigt die Sparkasse nach Abschluss der Bauarbeiten nicht nur aufgetretene Schäden, sondern wertet den gesamten Bereich auf, indem sie einen Parkplatz für Menschen mit Behinderungen anlegt, die Fußwege und die Fahrbahndecke erneuert und auch für barrierearme Übergänge an der Kreuzung sorgt.

Synergien nutzen

Nach Aussage der Sparkasse rechnen sich die Investitionen betriebswirtschaftlich, wenn die Vollkosten der Sanierung zugrunde gelegt werden. Die Konzentration auf einen Verwaltungsstandort und die Investitionen in zeitgemäße Haustechnik und Bauteile zeitigt u.a. erhöhte Funktionalität sowie deutlich verringerte Betriebskosten. Auch bei der Entwicklung einer neuen, effizienteren Arbeitskultur erhofft sich die Sparkasse vom sanierten Gebäude weitere Vorteile. Neben modernen Arbeitsplätzen und zentralen Multifunktionszonen gibt es Eltern-Kind-Bereiche und Angebote des betrieblichen Gesundheitsmanagements.

Ressourcen schonen

Bei der Sanierung waren der Sparkasse neben ökonomischen und sozialen Aspekten auch ökologische Aspekte wichtig. Vor allem die Gebäudehülle und die energetisch optimierten haustechnischen Anlagen, aber auch nutzerseitige Einflüsse wie beispielsweise eine präsenz- und tageslichtabhängige Beleuchtungssteuerung bestimmen den angesetzten niedrigeren Energiebedarf des Gebäudes.

Stromverbrauch reduzieren

Die Sparkasse erwartet beim Stromverbrauch gegenüber dem ehemaligen Bestand eine Reduktion um rund 51 %, beim Wärmeverbrauch von rund 74 %. Die gesamten CO2-Emissionen sollen sich künftig auf rund 2.290 t/a halbieren.

Zum Gebäude

Das Gebäude ließ die Sparkasse durch den Architekten Heinz Wilke planen und in den Jahren 1974 bis 1976 errichten. Es besteht aus sechs unterschiedlich hohen Türmen, die durch sieben Bauteile verbunden sind. Die Gesamthöhe des höchsten Turms liegt oberirdisch bei rund 70 Metern. Das Gebäude wurde als Stahlskelettbau realisiert. Dominierte früher weithin sichtbar eine geschlossene Fassade mit einer Verkleidung aus eloxiertem Aluminium, dunklem Sonnenschutzglas und finnischem Granit die Fassade, prägt heute eine helle Ansicht aus Edelstahl und Ganzglas-Optik das Gebäude.

(Veröffentlicht: 10. Dezember 2015)