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Studie zur Standortqualität

Hannovers Shopping-Meilen im Aufwind

Gleich viermal konnten sich die Einkaufsstraßen Hannovers in den Top 20 der jährlichen Studie des Immobilien-Unternehmens Engel & Völkers zur Standortqualität deutscher Großstädte platzieren.

Um die Attraktivität ausgewählter Shopping-Meilen vergleichen zu können, wertete das international tätige Beratungs- und Vermittlungsunternehmen für Gewerbeimmobilien bundesweit die Kundenströme an 74 Zählpunkten in 24 deutschen Städten sowie in Wien (Österreich) aus, Stichtage waren in diesem Jahr Dienstag, der 14. April, sowie Samstag, der 18. April.

Haupteinkaufstag ist Samstag

Mit 374.662 Besuchern lag der Kundenstrom am Samstag gegenüber dem Dienstag um 128.150 höher. "Dies deutet darauf hin, dass sich über die schon seit einigen Jahren zu beobachtende Polarisierung zwischen starken und schwachen Einkaufslagen, respektive Groß- und Kleinstädten, hinaus, inzwischen auch eine immer stärkere Differenzierung im Einkaufsverhalten abzeichnet", erläutert Jan Kotonski von Engel & Völkers. Reine Versorgungs- und/oder Interneteinkäufe werden demzufolge überwiegend unter der Woche abgewickelt, während sich das erlebnis- und freizeitorientierte Shoppen in anregender Innenstadtatmosphäre immer mehr auf den freien Samstagnachmittag konzentriert.

Hannover mit Georgstraße, Bahnhofstraße, Karmarschstraße und Osterstraße vertreten

In Hannover flanierten am Samstag am meisten Passanten in der Georgstraße: Mit 10.430 Passanten pro Stunde verbesserte sie sich von Platz 12 im Vorjahr auf Rang 4. Insgesamt positionierte sich die niedersächsische Landeshauptstadt mit der Bahnhofstraße (9.758), der Karmarschstraße (7.529) und der Osterstraße (7.095) gleich vier Mal im Top-20-Ranking des Samstags. Offensichtlich zahlen sich die Investitionen der vergangenen Jahre wie beispielsweise die Neugestaltung des Kröpcke-Centers oder die Eröffnung des Apple Store in der Bahnhofstraße aus. "Hannover lässt das Image des unattraktiven Einzelhandelsstandort mehr und mehr hinter sich und gerät zunehmend in den Fokus bekannter Markenunternehmen", berichtet David Kanzelista, Bereichsleiter Retail Services bei Engel & Völkers Commercial Hannover. Die am stärksten frequentierte Einkaufsstraße in Deutschland war übrigens Münchens Neuhauser Straße mit 14.729 gezählten Passanten.

Neuhauser Straße, Mönckebergstraße, Zeil & Co. im Vergleich

Dies sind die 20 meist besuchten Einkaufsstraßen am Samstag, den 18. April 2015, im Vergleich, Vorjahresplatzierung in Klammern:

  1. (2.), Neuhauser Straße, München, 14.729
  2. (1.), Kaufinger Straße, München, 12.953
  3. (3.), Schildergasse, Köln, 11.811
  4. (12.), Georgstraße, Hannover, 10.430
  5. (4.), Kärtner Straße, Wien, 10.248
  6. (7.), Bahnhofstraße, Hannover, 9.758
  7. (6.), Graben, Wien, 9.168
  8. (16.), Westenhellweg, Dortmund, 8.625
  9. (5.), Königstraße 12, Stuttgart, 8.595
  10. (10.), Mönckebergstraße, Hamburg, 8.556
  11. (18.), Hohe Straße, Köln, 7.676
  12. (15)., Karmarschstraße, Hannover, 7.529
  13. (9.), Tauentzienstraße, Berlin, 7.495
  14. (14.), Spitaler Straße, Hamburg, 7.172
  15. (13.), Königstraße, Nürnberg, 7.122
  16. (-), Osterstraße, Hannover, 7.095
  17. (24.), Schadowstraße, Düsseldorf, 7.020
  18. (8.), Königstraße 21, Stuttgart, 6.968
  19. (-), Zeil, Frankfurt, 6.913
  20. (17.), Mariahilfer Straße, Wien, 6.790

(Veröffentlicht am 22. Mai 2015)