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Mehrere Personen auf einer Bühne. © Patrick Slesiona

Modepreis 2016: Die Goldene Schere und ein Scheck sind der Lohn.

Die Goldene Schere

Modepreis Hannover 2016 verliehen

30 Kollektionen von 34 angehenden Modedesignerinnen der Hochschule Hannover (HsH) kämpften am 2. Juli vor ca. 1.000 Zuschauern um die begehrte Trophäe. Und der Modepreis Hannover 2016 ging an Gesa Schröder und Yangchuan Weng (beide 25).

Ihre experimentelle und dynamische Kollektion "1/2" beeindruckte die Jury mit raffinierten Details, ausgefallenen Prints und mit der vollendeten Gesamtsilhouette. Rainer Wilke von Dr. Klein Baufinanzierung überreichte den Gewinnerinnen den Scheck in Höhe von 3.000 Euro, die Goldene Schere erhielten die beiden aus den Händen des HsH-Präsidenten Prof. Dr. Josef von Helden. Den in diesem Jahr zum ersten Mal verliehenen Preis für das beste Casual-Outfit für Frauen, gestiftet von der Modemarke Cecil und dotiert mit 2.000 Euro, bekam Anna Sophia Flemmer, 26. Mit ihrer Kollektion "Same:Same" erschuf die Designerin Mode für Sehende und Menschen mit Sehbehinderung – die Wendbarkeit und die Genderneutralität waren die Schlüsselbegriffe im Entstehungsprozess dieser Abschlussarbeit.

Bestes Herren-Outfit und Publikumspreise

Den Preis für das beste Herren-Outfit in Höhe von 1.000 Euro, ausgelobt vom hannoverschen Herrenausstatter Lo&Go, erhielt die 29-jährige Thi Hien Nguyen. Sie überzeugte die Jury mit dem gesellschaftskritischen Aspekt ihrer Kollektion "Smombie", in der sie sich mit der Abhängigkeit unserer Gesellschaft von Smartphones und mit den daraus resultierenden Folgen beschäftigte. Den Publikumspreis der ersten Schau, eine Beautybox von Sante Naturkosmetik, gewann die Kollektion "Now – Wie lang ist die Zeit" von Susanne Siebert, 45. Den zweiten Publikumspreis – eine Nähmaschine und eine Overlock vom Nähmaschinencenter Hannover – bekam Barbara Daniel, 28, für ihre Kollektion "Obviously Old", die das Altern der Frauen in Materialien, Formen und Licht interpretiert. 

Hintergrundinformationen

Der Modepreis Hannover soll die Entwicklung der niedersächsischen Metropole zu einem attraktiven Ziel für Fachpublikum und modebegeisterte Menschen betonen. Des Weiteren wird das hohe Niveau der Modeabsolventen der Hochschule Hannover unterstrichen. Die Teilnahmebedingungen lassen den Bewerbern Freiraum, sich und ihre Konzepte zu verwirklichen. Alle Absolventen des entsprechenden Abschlussjahres können ihre Kollektionen auf den Schauen präsentieren und sich um die zu vergebenden Preise bewerben. Von Slow-Fashion bis Sportswear – alle Bereiche stehen den angehenden Designern offen. Eine individuelle modische Inszenierung gehört ebenso zum Wettbewerb wie ein Exposé über die Kollektion.

(Veröffentlicht am 4. Juli 2016)