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Ein Busbahnhof. © Hannover.de

Der neue ZOB am Raschplatz in Hannover.

Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB)

Hannover ist Mobilitäts­knoten des Jahres

Der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer hat Hannover mit der Auszeichnung "Mobilitätsknoten des Jahres" ausgezeichnet.

Nachdem der ZOB in Hannover bereits im Oktober 2015 in einer Studie des Unternehmens MeinFernbus Flixbus zum besten Busbahnhof für Fernbusse in Deutschlands Großstädten gekürt wurde und vom ADAC im Januar in seinem Test "Fernbus-Bahnhöfe in Deutschland" mit der Gesamtnote "gut" auf dem dritten Platz gesetzt wurde, hat der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) die niedersächsische Landeshauptstadt jetzt zum "Mobilitätsknoten des Jahres" in der Kategorie "Großstädte und Metropolen mit mehr als 500.000 Einwohnern" gekürt.

Mobilitätsknoten des Jahres

Der bdo ehrt mit der Auszeichnung "Mobilitätsknoten des Jahres" erstmals vorbildliche Halte- und Umsteigeorte in Deutschland. Die prämierten Verkehrsknotenpunkte bestechen dabei vor allem durch ihre zentrale Lage und vernetzen optimal verschiedene öffentliche Verkehrsmittel. In vier Kategorien hat der bdo die am besten vernetzten Verkehrsdrehscheiben des Landes gesucht. Eine mehrköpfige Experten-Jury wählte aus mehr als 2.000 Vorschlägen, Anregungen und Bewerbungen für über 150 Städte und Gemeinden die Gewinner aus.

Hannover: Platz 1 in der Kategorie Metropole

Die Fachjury des bdo-Wettbewerbs begründet ihre Entscheidung, Hannover mit dem im September 2014 in Betrieb genommene neue ZOB auf Platz 1 in der Kategorie Metropole zu platzieren, wie folgt:

"Die Stadt Hannover hat mit der Errichtung ihres Busterminals neben dem Hauptbahnhof einen Knotenpunkt geschaffen, der in der Kategorisierung Metropolregionen und Großstädte in Deutschland seines gleichen sucht. Der Knotenpunkt verbindet alternative Mobilitätskonzepte wie Car-, und Bikesharing mit direkt angebundenen ÖPNV. Unter der ästhetisch ansprechenden Glaskonstruktion Werner Sobek`s verbirgt sich aus Kundensicht ein klar strukturierter, informativer Omnibusbahnhof in bester Innenstadtlage. Die Juroren heben die Ausstattung für die Kunden hervor: Digitale Anzeigen und Servicestellen, ausreichend Sitz-, und Wartemöglichkeiten sowie zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten tragen zu einem großen Reiseerlebnis bei. Die Jury lobt besonders die Barrierefreiheit des Bahnhofs. Hier wurden mobilitätseingeschränkten Fahrgästen ein durchdachter Zugang zu Haltestellen sowie WC-Anlagen geschaffen. Auch Personen mit Sehbehinderung wurde ein Mobilitätszugang mittels taktilen Leitsystem ermöglicht. Der ZOB Hannover darf sich zurecht Mobilitätsknoten 2017 in der Kategorie Metropolen und Großstädte nennen."

Stadtbaurat Bodemann erfreut über Auszeichnung

Stadtbaurat Uwe Bodemann: "Wir freuen uns darüber, dass unsere Bemühungen wertgeschätzt werden, das kommunale, regionale, deutschlandweite und internationale Verkehrsgeschehen sinnvoll zu bündeln. Mit dem Zentralen Omnibusbahnhof in strategisch günstiger Lage mit kompaktem Anschluss an die Bahn, zu Fahrradparkhäusern und an den öffentlichen Personennahverkehr haben wir an zentraler Stelle einen sehr umfassenden und leistungsfähigen Umsteigepunkt. Dieser Verkehrsknoten wird mit der künftigen Endstation der Linie 10/17 noch weiter optimiert. Zudem wäre vorstellbar, neben der schon geplanten Erweiterung der Fahrradstation 2 in der Rundestraße die Kapazität durch Nutzung oberer Etagen des Parkhauses am Hauptbahnhof noch weiter zu erhöhen."

Weitere Kategorien

Neben Hannover in der Kategorie "Großstädte und Metropolen mit mehr als 500.000 Einwohnern" hat die bdo-Jury Mannheim in der Kategorie "Mittel- und Großstädte mit 50.000 bis 500.000 Einwohnern" und Zella-Mehlis in der Kategorie "Mittel- und Kleinstädte sowie ländliche Regionen mit weniger als 50.000 Einwohnern" mit ersten Plätzen ausgezeichnet. Darüber hinaus wird Erfurt zum "Bester Standort mit Potenzial" gekürt. Diese Kategorie würdigt den am besten gelegenen, noch nicht vollständig ausgebauten Standort.

(Veröffentlicht: 18. August 2017)