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Auswirkungen von Krebserkrankungen

Studienteilnehmer für Online-Befragung gesucht

Die Medizinische Hochschule und das Universitätsklinikum Düsseldorf untersuchen die Auswirkungen von Krebserkrankungen eines Kindes auf die Partnerschaft der Eltern und sucht dazu Teilnehmer für eine Online-Befragung.

Stele mit dem Schriftzug MHH inmitten von Bäumen © Karin Kaiser / MHH

An der MHH führen Chirurgen jährlich bis zu 500 Organtransplantationen durch – dennoch stehen viele Patienten auf der Warteliste, die immer häufiger mit Kunstherzen versorgt werden.

Wie wirkt sich die Krebserkrankung eines Kindes auf die Partnerschaft der Eltern aus? Führt dies eher zu einer Trennung oder zu einer Stärkung der Beziehung? Die Auswirkungen dieser Ausnahmesituation auf die Eltern wurden bislang noch nie systematisch erfasst. Deshalb suchen die Experten der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie der Medizinischen Hochschule Hannover und des Universitätsklinikums Düsseldorf betroffene Eltern zur Teilnahme an der Studie, um diese Lücke zu schließen.

Erkrankung kann auch schon weiter zurückliegen

Die Eltern werden online befragt, wobei die Erkrankung des Kindes auch schon weiter zurückliegen kann. Die Teilnahme an der Befragung dauert etwa 10 bis 15 Minuten. Die Daten werden gespeichert und wissenschaftlich ausgewertet.

Fokus auf die Eltern von an Krebs erkrankten Kindern

"Wir wollen verlässliche Daten darüber erhalten, wie oft es im Zuge einer Krebserkrankung zu einer Trennung kommt. Nachdem wir bereits die Perspektive der an Krebs erkrankten Patienten und Patientinnen und die ihrer Partner und Partnerinnen betrachtet haben, soll der Fokus nun auf die Eltern von an Krebs erkrankten Kindern gerichtet werden", erklärt Professorin Dr. Tanja Zimmermann, Professorin für Psychosomatik und Psychotherapie mit Schwerpunkt Transplantationsmedizin und Onkologie.

Online-Befragung

Über den folgenden Link kommen die Teilnehmer zur Befragung: ww2.unipark.de/uc/tazimmermann_Medizinische_Hochsc/8e6b

(Veröffentlicht: 11. April 2019)