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Landeshauptstadt Hannover

Bauaktenarchiv

Die folgende Leistungsbeschreibung gilt für die Landeshauptstadt Hannover.
Bauakten entstehen unter anderem im Zusammenhang mit der Bearbeitung und Genehmigung von Bauanträgen.

Zu einer Bauakte gehören alle Schriftstücke und Zeichnungen, die im Zusammenhang mit Vorhaben auf einem Baugrundstück entstanden sind.

Von der genehmigungspflichtigen Baumaßnahme ist jeweils bei der zuständigen Behörde und beim Bauherrn ein kompletter Satz der genehmigten Bauvorlagen vorzuhalten. Die Akte wird hier grundsätzlich solange geführt, wie die Baulichkeiten bestehen. Danach werden sie dem Stadtarchiv zur eventuellen Inventarisierung übergeben.

Der Bauaktenbestand der Landeshauptstadt Hannover erstreckt sich zeitlich bis auf wenige Ausnahmen vom Jahr 1946 bis in die Gegenwart. Aufgrund der Leineüberflutung 1945/46 sind ältere Akten nur in Ausnahmefällen vorhanden. Die Akten befinden sich im Archiv des Bereichs Bauordnung.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Eine Akteneinsicht ist möglich, wenn die Berechtigung durch einen schriftlichen Eigentumsnachweis glaubhaft gemacht wird. Dies ist zum Beispiel in Form eines Grundbuchauszuges, der nicht älter als drei Monate ist, eines Kaufvertrages nebst Auflassungsvormerkung (soweit das Grundstück erst kürzlich erworben wurde) oder auch durch den aktuellen Abgabebescheid der Landeshauptstadt Hannover für das betroffene Grundstück möglich. Die Vorlage dieser Nachweise in Kopie ist ausreichend, diese verbleibt in den Unterlagen des Bauaktenarchivs.

Bei der Einsichtnahme durch Dritte ist zusätzlich eine Einverständniserklärung des Eigentümers oder des Verfügungsberechtigten vorzulegen. Sofern die Einsichtnahme durch die oder im Auftrag der Hausverwaltung für die WEG erfolgt, ist für den Nachweis der Legitimation der Hausverwaltung der Verwaltervertrag in Kopie sowie der aktuelle Abgabenbescheid erforderlich.

Kosten und Gebühren

Die Einsichtnahme ist nach der Allgemeinen Gebührenordnung gebührenpflichtig. Für die weitere Bearbeitung Ihres Anliegens ist es daher erforderlich, dass Sie den Antragsunterlagen eine Erklärung der Kostenübernahme beifügen. Diese sollte sich auf „Akteneinsicht und Kopien“ beziehen sowie die Angabe des Grundstückes tragen, für welches die Bauakten eingesehen werden mit postalischer Anschrift. Wir müssen erkennen können, wer die Kosten übernimmt und an wen der Kostenbescheid adressiert werden muss. Daher ist es notwendig, dass der vollständige Name und die aktuelle Anschrift aus der Erklärung zu ersehen ist.

Die Kostenübernahmeerklärung ist nur dann rechtsverbindlich, wenn sie unterschrieben ist. Eine per E-Mail erklärte Kostenübernahme ist daher leider nicht ausreichend.

Wie ist der Ablauf?

Wir werden Sie zur Terminvereinbarung telefonisch kontaktieren, geben Sie daher bitte auch Ihre Telefonnummer an

Hinweis

Telefonische Nachfragen sind unter der folgenden Rufnummer möglich:

Tel.: +49 511 168-43228

Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der stattfindenden Termine sowie der hierfür notwendigen Vorbereitungen nur eingeschränkt telefonisch erreichbar sind. Die beste Erreichbarkeit ist freitags in der Zeit von 9:00 Uhr bis 11:00 Uhr gegeben.

An wen muss ich mich wenden?

Richten Sie Ihren Antrag bitte per E-Mail an 61.35.akteneinsicht@Hannover-Stadt.de  oder per Post an die im Adressfeld genannte Anschrift der Bauakteneinsicht.