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Den blauen Markierungen rund um Hannover folgen

Der Grüne Ring

Distanz: 80,00 km
Art der Route:Rundtour
Startpunkt:Haltestelle Ahlem, 30453 Hannover
Endpunkt:Haltestelle Ahlem, 30453 Hannover
Routenverlauf: Hannover - Garbsen - Langenhagen - Isernhagen - Sehnde - Laatzen - Hemmingen - Ronnenberg - Gehrden - Seelze - Hannover
GPX Track:Download
Anders als der Name vielleicht vermuten lässt, sind es Holzpfosten, Steine, Zäune, Gullydeckel und andere Objekte in der Farbe Blau, die den Weg auf dem „Grünen Ring” weisen. Die mittlere Fahrradringroute des Radwegenetzes der Region verläuft an der Stadtgrenze Hannovers rund um die niedersächsische Landhauptstadt.
Einblenden interessanter Punkte entlang der Route

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MARKIERUNG:

Blaue Objekte am Wegesrand

HIGHLIGHTS:

zahlreiche Seen (Silbersee, Wietze See, Altwarmbüchener See) und Naturschutzgebiete (Altwarmbüchener Moor, „Alte Leine“ mit Beobachtungsturm, Naturschutzzentrum „Alte Feuerwache“ in Laatzen) - Nordhannoversches Bauernhausmuseum – Wöhler-Dusche-Hof in Isernhagen - Mittellandkanal mit Boots- und Yachthafen und der Hindenburgschleuse in Hannover Anderten - Naturfreundehaus Blauer See im Misburger Wald - Kronsberg mit EXPO-Gelände und nahe gelegenem „Park der Sinne“ - Leineauen südlich von Hannover - Kalihalde in Ronnenberg/Empelde mit Niedersächsischen Museum für Kali- und Salzbergbau - Mahn- und Gedenkstätte Ahlem - Kloster Marienwerder im Landschaftspark „Hinüberscher Garten“ -

 

WEGBESCHREIBUNG / SEHENS-, WISSENSWERTES:

Auf Ihrem Weg durch die Region entdecken Sie Isernhagen, Langenhagen, Laatzen, Hemmingen, Seelze, Garbsen, Sehnde, Ronnenberg und Gehrden. Abseits des Straßenverkehrs genießen Sie die landschaftliche und kulturelle Vielfalt. Drei unterschiedliche Naturräume treffen in der Region Hannover aufeinander: das norddeutsche Flachland, das Urstromtal der Leine und die Ausläufer der Mittelgebirge. Diese reizvolle Landschaft lässt sich ideal mit dem Fahrrad auskundschaften. Am Wegesrand werden Sie auf Restaurants mit regionaler Gastronomie, Bäder, Campingplätze oder Museen treffen, die Sie zu einer Rast einladen. Insgesamt hat der „Grüne Ring“ eine Länge von ca. 160 km. Der 80 km lange Basisring führt Sie am Stadtrand von Hannover entlang, hinzu kommen drei Umland- und zwei Inlandschleifen. Die Tour durch die verschiedensten Landschaftsräume ist durch blau gestrichene Objekte gekennzeichnet. Halten Sie nach blauen Steinen, Zäunen oder Bänken Ausschau. Dass man auch mal innehalten muss oder sogar vom Weg abkommt, lässt sich dabei nicht immer vermeiden. Doch die Orientierung in der Landschaft gehört dazu und ist im Konzept integriert. Die öffentlichen Verkehrsmittel führen Sie direkt an den „Grünen Ring“ und auch das kostenlose Transportieren der Räder mit Straßenbahnen, Bussen oder Zügen ist kein Problem. Somit können Sie auch einzelne Teilabschnitte erkunden.

Naturfreunde sind auf dem „Grünen Ring” goldrichtig – zu sehen gibt es zahlreiche Seen, Naturschutzgebiete und eine Vielzahl Tiere: Weißstörche, Rotmilane, Fischreiher, Rehe und Hasen. Der „Grüne Ring“ verbindet mehrere Landschaftsräume. Im Norden verläuft die Route in der Landschaft der norddeutschen Tiefebene mit Geest Hannoversche Moorgeest, Burgdorf-Peiner Geest) und Mooren. Im Süden führt er durch die Lössbörde (Hildesheimer Börde, Calenberger Land). Dazwischen verläuft das Tal der Leine.

Die Route startet an der Stadtbahnhaltestelle Ahlem, führt am Friedhof für britische Gefallene vorbei, über den Zweigkanal Linden zur Leine. Kurz vor dem Stadtteil Marienwerder stößt die Umlandschleife Garbsen auf den Basisring. Am Nordhafen führt der „Grüne Ring“ direkt am Mittellandkanal entlang. Hier bietet sich ein kontrastreiches Bild: Industrieflächen jenseits des Kanals, die Waldflächen der Mecklenheide, kleine Teiche mit Seerosen und der Kinderwald – ein sandiger Bachlauf mit Gebüsch. Am Boots- und Yachthafen überquert man den Mittellandkanal. Der Silbersee, ein wunderschön angelegter Badesee mit Sandstrand ist das nächste Ziel der Radtour. An Feldern und Baumreihen vorbei gelangt man zum Altwarmbüchener See. Durch den Misburger Wald führt die Route dann zum Naturfreundehaus „Am Blauen See”. Hier bietet sich eine Übernachtung an, um am nächsten Tag mit der zweiten Etappe des „Grünen Rings“ zu starten.

Vom Blauen See geht es zunächst zur Schleuse Anderten, von dort auf den Kronsberg mit künstlich erhöhtem Aussichtspunkt. Am Südhang des Kronsberg geleitet die Innenschleife des Rings über das EXPO-Gelände mit vielen Pavillons der Weltausstellung des Jahres 2000. Die nächsten Ziele sind die Hügelgräber aus der Älteren Bronzezeit (1700-1200 v. Chr.) im Mastbruchholz sowie der „Park der Sinne”. Der letzte Streckenabschnitt führt durch das Naturschutzgebiet „Alte Leine” über Devese, Wettbergen und Empelde an den Fuß des Benther Bergs. Durch kleine Waldstücke und Alleen gelangt man nach Velber zum Englischen Friedhof und schließlich zum Endpunkt der Radwanderung, der Haltestelle Ahlem.

Gute Fahrt!