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Ritt durch Hastbruch und Ahrensnestgehege

Die etwa 2-stündige Reittour beginnt am Hof Wulfshorst und führt über gut bereitbare Wege.....

eh im Feld

Die etwa 2-stündige Reittour beginnt am Hof Wulfshorst und führt über gut bereitbare Wege durch Wald und Wiesen eines Landschaftsschutzgebietes:

Über den Schusterdamm zur Wulbeck
In Richtung Wettmar reitend, biegen Pferd und Reiter an der ersten Kreuzung rechts ab. Auf ca. 2 km geht es geradeaus durch den Kiefernwald am Rande der Lindhorst, bis zur Gabelung des Schusterdamms. – Der Schusterdamm ist ein Jahrhunderte alter Verbindungsweg, den die Schuster aus Bremen benutzt haben sollen, um in Braunschweig ihre Schuhe zu verkaufen. – Hier hält man sich links. Nachdem eine wunderschöne, uralte Eiche zur Rechten passiert wurde, stößt man auf die Wulbeck, deren Brücke einen guten Ausblick auf ihren vegetationsreichen weiteren Verlauf ermöglicht. Nach Überquerung der Brücke geht es rechts am Südufer entlang, um nach ca. 1 km an einer Furt links gen Süden auf einem schönen Sandweg die Wulbeck zu verlassen. Falls hier der Gallopierfreudigkeit von Pferd und Reiter freien Lauf gelassen wurde, bietet eine schöne Lichtung mit Feuchtbiotop Gelegenheit für eine Pause.
Durch das Ahrensnestgehege zum Hastbruch
Dem Weg weiter in Richtung Süden folgend, erreicht man den Tiefenbruchsgraben, der in südwestlicher Richtung durch Wald und Wiesen führt. Mit viel Glück lassen sich hier Waldstörche und Kraniche beobachten, die im Tiefenbruch ihre Brutstätten haben. Am Ende des Weges überquert man links in Richtung Süden den Bach und reitet den von alten Eichen gesäumten Fuhrberger Weg in Richtung Wettmar. Nach 3 km durch das Ahrensnestgehege erreicht man die Schelpbrücke, die über die Eisenbahnlinie Hannover – Celle führt. Vor der Schelpbrücke geht es nach links auf einen Weg in Richtung Nordosten, bis man auf die Asphaltstraße „Alter Damm“ stößt, um dann links in Richtung Norden zu reiten. Rechter Hand, im Rabengehege, lädt ein Rastplatz zum Picknicken ein.
Die hier noch erkennbaren Erdwälle deuten nach´Expertenmeinung auf eine mittelalterliche Burganlage oder ein uraltes Römerlager hin. Der morastige alte Erlen-Auwald linker Hand ist ein Stück unberührter Natur und erinnert an Bilder einer längst vergangenen Zeit. Im Linksknick des „Alten Damms“ reitet man rechts und dann gleich wieder links in die „Thönser Tütmoor Wiesen“, auf denen von Frühling bis Herbst Kühe und Pferde grasen. Dieser Feldweg lädt zu einem letzten Galopp ein, bevor manauf einen befestigten Weg trifft, die Wulbeck erneut überquert und geradeaus durch den Hastbruch weiter gen Norden reitet. Im Frühling und Sommer ist hier der seltene große Brachvogel zu sehen und zu hören. Charakteristisch für diesen großen Schnepfenvogel sind sein langer gebogener Schnabel sowie sein lauter „Tüt-tüt-tüt“ Ruf. Die Straße, die später zu einem befestigten Weg wird, führt in den Wald hinein und trifft auf eine Kreuzung, die bereits zu Beginn des Rittes überquert wurde. Hier geht es rechter Hand zum Hauptdamm zurück und zum Hof Wulfshorst.

Hof Wulfshorst