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Grüner Ring - Tour VIII: Benthe - Ronnenberg - Gehrden - Benther Berg

Burgberg - Gehrdener Sandstein

Von der alten Burg steht nichts mehr, der Aussichtsturm wurde erst später gebaut, ermöglicht aber bei gutem Wetter eine tolle Sicht

 Burgbergturm in Gehrden. © L.Gerhardts

 

Burgberg
Auf dem Gipfel des Burgbergs stand früher eine Burg, deren Alter nicht genau bekannt ist. Ausgrabungsarbeiten aus dem Jahr 1931 lassen darauf schließen, dass die Burg von den Cheruskern, einem germanischen Volksstamm, vor rund 2000 Jahren errichtet wurde. Der Burggraben ist noch deutlich als muldenförmige Vertiefung zu erkennen. Er hatte ursprünglich einen V – förmigen Querschnitt und war vier Meter tief. Im Laufe der Zeit wurde er durch vermoderndes Laub und Holz immer weiter aufgefüllt und verlor dadurch seine ehemalige Form. Auch die darüber liegende Wallenanlage ist noch gut zu erkennen. Im Jahr 1898 baute ein Gehrdener Maurermeister mitten in die ehemalige Burg einen 21 Meter hohen Aussichtsturm. Von hier aus hat man einen hervorragenden Blick über das gesamte Calenberger Land. Es empfiehlt sich das Fahrrad unten stehen zu lassen und den recht steilen Aufstieg zu Fuß zu bewältigen.

Gehrdener Sandstein
Eine Geländevertiefung und große Steinblöcke deuten links des Weges auf einen alten Steinbruch hin. Hier wurde der „Gehrdener Sandstein“ auch „Luffen“ genannt, abgebaut. Das relativ weiche Material wurde unter anderem zum bau der Struckmeyer´schen Mühle verwendet, die heute leider starke Verwitterungsschäden aufweist.