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Zahlreiche langjährige und neue Künstlerinnen und Künstler zeigen am14. und 15. März ihre Arbeiten in der schönen Wäldchenschule in Arnum bei Hemmingen. 

Seit mehr als 47 Jahren finden die "Arnumer Kunsttage" bereits statt. Dieser kleine aber feine Markt überrascht die Besucher immer wieder mit kunsthandwerklichen Produkten, die den Alltag vergessen lassen. Die Besucher werden dabei wieder auf eine interessante und abwechslungsreiche Entdeckungsreise eingeladen, nicht nur um Endprodukte zu begutachten sondern auch, um ihre Entstehung bei vorführenden Künstlern zu beobachten. Ob elegant oder extravagant, schlicht oder aufwendig, modern oder klassisch, kleine Schätze für jegliche Geschmacksrichtungen sind dort wiederzufinden.

Seidenmalerei und Holzarbeiten

Seit vielen Jahren stellen bei den Kunsttagen das Künstlerpaar Uschi und Gerd Meier aus Hannover aus. Frau Meier widmet sich der Seidenmalerei. Dabei zeigt Sie an Ihrem Stand wie Sie die Farben mit der Gutta- oder Fließtechnik vorsichtig auf die Seide aufträgt. So entstehen einzigartige Motive für Seidensamt- oder Chiffonschals, Tücher oder Bilder die sich nach eine Vorbehandlung auch waschen lassen. Der Werkstoff von Herrn Meier ist hingegen das Buchen-Leimholz. Er sägt und schleift das Holz, welches er anschließend mit Leinöl behandelt, um die interessanten Maserungen sichtbarer zu machen. Dabei entstehen Schmuckkästen, Schneidebrettern, Brotkästen, Tabletts und vieles mehr.

Pfeifenhandwerk

Eine ganz alte Tradition hat Michael Sickfeld aus Bad Münder für sich entdeckt. Der langjährige Tabakpfeifenliebhaber lebt seine Leidenschaft, indem er handgemachte Pfeifen aus seltenen Hölzern anfertigt, die es so kein zweites Mal gibt. Seine Mundstücke werden aus rohen Acrylstangen ebenfalls handgefertigt. Für die Applikationen verwendet er gerne Zierhölzer, wie zum Beispiel Zebrano-, Palmen-, Buchsbaum- und Palisanderholz. Passend dazu bietet er auch viel selbstgemachtes Zubehör an, damit bei Pfeifenfreunden auch keine Wünsche offen bleiben.

Schmuck

Das Ausgangsmaterial für den handgearbeiteten Schmuck von Ingrid Laube aus Neustadt am Rübenberge ist ebenso ungewöhnlich wie faszinierend. Ihre Ausstellungsmaterialien sind u.a. antike, massiv-silberne Gabeln und Löffel. Die Bestecke offenbaren ihre Vergangenheit anhand von Gravuren und Jahreszahlen, die bei der Verarbeitung erhalten geblieben sind. Der Künstlerin entwirft und fertigt Schmuckstücke auch aus den eigenen Bestecken ihrer Kunden, so dass der Erinnerungswert und der persönliche Bezug erhalten bleibt. So werden die mitunter über Generationen vererbten Bestecke mit individuellem Wert, zu einzigartigen Schmuckstücken wie Kettenanhängern, Ringen, Armreifen oder Flaschenöffnern verarbeitet.

Bücher und Basteln

Humorvoll geht es in den Büchern des Schriftstellers Manfred Gerike zu. Teils urkomisch aber immer aus dem vollen Leben gegriffen, dank guter Beobachtungsgabe. Heitere Lektüre zum Entspannen und aufmuntern für jede Altersgruppe.
Für Kinder hat Inge Heyn aus Celle etwas zum Mitmachen vorbereitet. Unter Anleitung lädt sie zum Basteln ein. Mit verschiedenen Materialien wie Filz und Holz, werden Eulen und kleine Gestecke aus Naturmaterialien gefertigt, die die kleinen Besucher gleich mit nach Hause nehmen können.

Vielfältiges Angebot

Das weitere Angebot ist sehr vielfältig und reicht von künstlerischen Aquarellbildern, hochwertigen Buchbindearbeiten, Dekorationsobjekten, subtil duftenden handgesiedeten Naturseifen, Teddybären und Waldorfpuppen, liebevoll gestalteten Naturblumenarrangements bis hin zu heiteren Grußkarten und Geschenkverpackungen.

Am Ende der Kunstmeile erwartet die Besucher wieder das Künstlercafé mit kleinen Speisen und Getränken. Zur Auswahl stehen mehr als 30 verschiedene Kuchen und Torten, die von den Ausstellern gebacken werden.

Termin(e): 14.03.2020 
von 13:00 bis 18:00 Uhr
15.03.2020 
von 11:00 bis 18:00 Uhr
Ort
  • Klapperweg 18
  • 30966 Hemmingen

Veranstaltungsort: Wäldchenschule Arnum (Eingang über Hort) - Parkplatz im Hundepfuhlsweg

Eintritt: 2 Euro - Kinder frei (bis 12 Jahren)
(Der Eintrittspreis wird bei vielen Künstlern ab einem Mindestumsatz von 20 Euro erstattet)