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Hänigser Teer-Museum

Hänigser Teer-Museum: Wo das Öl floss.

 Alte Maschinen zum Abschöpfen des Teers stehen auf einer Wiese. © L.Gerhardts

 

Am Kuhlenberg, ein paar Hundert Meter nördlich der Ortschaft Hänigsen, ist eine norddeutsche Rarität zu erleben. Es ist das älteste, genutzte Erdölvorkommen, das hier abgebaut wurde – und zwar durch Abschöpfen des Teers, der in Kuhlen waberte. Unglaublich, aber dokumentiert, etwa vom Chemnitzer Stadtarzt Georg Agricola vor mehr als 450 Jahren. Das flüssige Gold diente als Schmiermittel, Brennstoff oder auch Arznei. Vor 100 Jahren war dann der hölzerne Förderturm in Betrieb, den der „Teerkerl“ bei der Führung gern noch einmal betätigt. Mehr dazu gibt es in der Heimatstube im Ortszentrum am Pappaul zu sehen (Tel. 05147/1263).