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Heimatmuseum

Steinhuder Museen: Fischer- und Webermuseum / Spielzeugmuseum

Altes Handwerk und die Kultur im Steinhude vergangener Jahrhunderte werden hier unter einem gemeinsamen Dach wieder lebendig.

Das Steinhuder Museum von außen, es ist in einem alten Fachwerkhaus untergebracht. © Steinhuder Museen

Zwei Museen unter einem Dach: Das Fischer- und Webermuseum sowie das Spielzeugmuseum Steinhude.

Im Mai 2012 haben zwei Museen in Steinhude räumlich und per Namen fusioniert: Das Fischer- und Webermuseum und das Spielzeugmuseum. Gemeinsam befinden sie sich nun mit dem Namen "Steinhuder Museen" unter einem Dach.

Fischer- und Webermuseum

Das Fischer- und Webermuseum wurde 1989 vom Förderverein Heimatmuseum Steinhuder Meer e.V. in dem 1850 erbautem Haus eröffnet. In der Raumaufteilung – Diele, Gute Stube, Küche, Wohn- und Arbeitsstube, Schlafraum, Vorratskammer und Innenhof mit Ställen – entspricht das Gebäude weitgehend dem Standard der Bauzeit. Das ursprüngliche Mobiliar des bis 1984 bewohnten Hauses konnte zum großen Teil übernommen werden. Es dokumentiert somit die Wohn- und Wirtschaftsverhältnisse einer typischen Steinhuder Familie in den letzten 100 Jahren.

Einst hieß es Arbeiten und Leben unter einem Dach: Im extra erhöhten Wohnraum wurde gewebt, die gute Stube nur zum Sonntag geöffnet. Die Küche heizte über ein kleines Fenster das Arbeitszimmer gleich mit.

Das Museum zeigt Webkostbarkeiten aus drei Jahrhunderten mit dem einmaligen "Hemd ohne Naht", exquisiter Gebildweberei und eine Ausstellung zur Fischereigeschichte. Im überdachten Hof sind zwei typische Wasserfahrzeuge des Steinhuder Meeres aufgestellt: ein Torfkahn und ein Angelschiff, beide ohne Kiel und so perfekt auf das flache Meer angepasst.

Spielzeugmuseum

Das Spielzeugmuseum ist seit Mai 2012 im zweigeschossigen Spieker der Steinhuder Museen untergebracht. Im Erdgeschoss sind Spielzeuge des gehobenen Bürgertums von etwa 1860 bis 1960 ausgestellt. Damals herrschte ein klares Rollenbild: Puppen für die Mädchen, Blechspielzeuge für die Jungen. Zusammen und mit den Eltern spielte man im Papiertheater. Für die meisten Familien waren diese wertvollen Spielzeuge allerdings unerschwinglich.

Im Obergeschoss erhält man einen Überblick über die Kulturgeschichte des Spielzeugs: von den frühesten Brettspielen bis zur Actionfigur der 1980er Jahre. Kleine Spielstationen und Themeninseln sorgen für eine spielerische Geschichtsstunde.

Die Steinhuder Museen präsentieren jährlich zwei bis drei Sonderausstellungen, vor Ostern und vor Weihnachten wird ein großer Kunsthandwerkermarkt organisiert.
Regelmäßig erwacht an Aktionstagen altes Handwerk wieder zum Leben, und im überdachten Hof finden Kulturveranstaltungen statt.

Über Neuigkeiten aus dem Museumsalltag informiert ein Blog.

Quelle: Steinhuder Museen