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Ausflugsziel

Wasserstraßen

Ein 35 Kilometer langes künstliches Wasserstraßennetz durchzieht Hannover.

Mittellandkanal © LH Hannover

Der Mittellandkanal begrenzt den Stadtbezirk im Süden.

Das Wasserstraßennetz wird aus dem Mittellandkanal, dem Stichkanal Linden, dem Stichkanal Misburg und dem Leine-Verbindungskanal gebildet. Ergänzt werden die künstlichen Wasserstraßen von den Flüssen Leine und Ihme, die ebenfalls (zum Teil) schiffbar sind. 

Die "Städtischen Häfen Hannover" bestehen aus vier Standorten an denen Gütermotorschiffe abgefertigt werden: Der Nordhafen und der Brinker Hafen liegen direkt am Mittellandkanal, der Lindener Hafen liegt am Stichkanal Linden und der Misburger Hafen liegt am Stichkanal Misburg. Zusammen machen sie Hannover zu einer bedeutenden norddeutschen Hafenstadt für den Binnenverkehr. 

An den Kanälen gibt es aber auch vier Yachthäfen. So gibt es den Yachthafen Hannover (Stadtteil List), die Marina Misburg, den Yachthafen Ahlem und den Yachthafen Limmer.   

Während auf den Kanälen hauptsächlich Gütermotorschiffe und Yachten unterwegs sind, tummeln sich auf der Leine und der Ihme Kanuten, Ruderer und Paddler. An der Leine gibt es einen Sportanleger (Kanusportclub und Wasserskiclub) und den Bauhafen (u.a. Ruderverein) und an der Ihme den DRC-Steg. Mittlerweile kann man aber auch auf den Kanälen Kanu fahren, so gibt es eine Lände am Mittellandkanal und am Leine-Verbindungskanal. 

Die Wasserstraßen und Flüsse erkundet man am Besten an Bord eines Fahrgastschiffes. An den Ufern kann man prima wandern oder radeln. An dem Punkt, an dem Leine und Ihme zusammenfließen, gibt es sogar einen Beachclub und im Yachthafen Hannover kann man in skandinavischen Lodges übernachten und auf einem historischen Dampfer speisen.

Aber auch die Fösse, der historische Ernst-August-Kanal, das künstliche Fließgewässer "Schneller Graben" und mehrere Bäche prägen das Stadtbild.   

Adresse

  • 30419 Hannover