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Bühnen

Uraufführung: Unterwelt

Was bedeutet Abschied im digitalen Zeitalter mit all seinen Möglichkeiten? Die partizipative App-Oper "Unterwelt" auf Grundlage des Opheus-Mythos wird am 29. Juni im Opernhaus zur Uraufführung gebracht. Weitere Vorstellungen sind am 1. und 2. Juli.

Nach acht Monaten harter Arbeit und vielen Proben reisen 80 Jugendliche aus Hannover und Umgebung, Ensemblemitglieder der Staatsoper, das Niedersächsische Staatsorchester Hannover und der Musikalische Leiter Cameron Burns nun in die "Unterwelt". Dem Orpheus-Mythos entsprechend, suchen sie in den Aufführungen von "Unterwelt" nach Dingen, Personen und Tieren, die sie vermissen und wiederfinden möchten. Auf ihrem Weg vorbei am Höllenmeister hilft ihnen die Musik-App "Eurydike".

"App-Oper"

Junge Menschen aus Hannover, Opernsänger der Staatsoper, ein Schauspieler und das Niedersächsische Staatsorchester Hannover finden sich zusammen, um den Ur-Stoff der Oper mithilfe von Apps in die digitale Kultur des 21. Jahrhunderts zu übertragen. Denn diese Programme für Smartphones, Computer und Tablets bieten inzwischen nicht nur Kommunikationsmöglichkeiten wie etwa Facebook oder WhatsApp, sondern sind in die Welt der Musik vorgedrungen: Hier lassen sich klassische Instrumente imitieren, neuartige Klänge produzieren und vorhandenes Bild- und Tonmaterial manipulieren.

Was also bedeutet Abschied im 21. Jahrhundert, im digitalen Zeitalter mit all seinen Möglichkeiten? Welche neuen Formen des Erinnerns und des Austauschs ermöglichen Soziale Netzwerke und virtuelle Identitäten?

Im Jahr 2008 stürmten gut 90 Jugendliche in "Culture Clash: Die Entführung" – eine "Rap-Oper" – die Bühne des Opernhauses. 2019 ist die Zeit reif für eine Neuauflage. Denn nun heißt es "App" statt "Rap", wenn rund 100 Jugendliche den Ur-Mythos der Musik neu interpretieren: die Geschichte von Orpheus und Euridike.

Auf der großen Bühne wird aus Geschichten, Ideen und Inputs, die die Regisseure Martin G. Berger und Jonas Egloff mit den Jugendlichen gesammelt haben, eine Oper, die den Jugendlichen von den beiden Komponisten Vivan und Ketan Bhatti "auf den Leib geschneidert" wird: Eine Über- und Fortschreibung der Musik von Christoph Willibald Glucks "Orpheus und Eurydike"-Oper kombiniert mit ihrer Neukomposition und mit der App-Musik der Jugendlichen. Es verschmilzt Digitales und Analoges, Klassisches und Zukünftiges, Oper und Performance.

Handlung

Eurydike, die Frau von Orpheus, stirbt, aber der berühmte Sänger findet sich nicht damit ab. Er muss sie retten – und begibt sich auf eine wagemutige Reise: Tatsächlich gelingt es ihm dank der Musik, die der Legende nach selbst Steine zum Weinen bringt, in die Unterwelt vorzudringen und die Götter zu erweichen – er darf Eurydike tatsächlich nach Hause führen. Doch ist der Rückweg an eine große Vertrauensforderung gekoppelt: Orpheus darf sich zu seiner geliebten Eurydike nicht ein einziges Mal umdrehen.

Termin(e): 29.06.2019 ab 19:30 Uhr
01.07.2019 ab 11:00 Uhr
02.07.2019 ab 11:00 Uhr
Ort

Opernhaus Hannover

  • Opernplatz 1
  • 30159 Hannover
Preise:
18,00 €
ermäßigt 8,00 €
Vorverkauf:

Produktion empfohlen ab Klasse 7.