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Ausstellungen

Analemma

Die Lichtinstallation von Yasuhiro Chida ist vom 16. Mai bis 1. Juni im Arne-Jacobsen-Foyer zu sehen.

Was ist es, was wir da sehen? Sind es Glühwürmchen, eine Armee von Raumfahrzeugen oder leuchtende Fischschwärme in der Tiefsee? Tausende winziger Lichtpunkte umgeben die Besucher. Sie bewegen sich mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten, mal rasend schnell, mal langsam. Erst nach längerem Hinschauen erschließt sich das rätselhafte Phänomen, das der japanische Lichtkünstler und Architekt Yasuhiro Chida mit seiner Installation Analemma in den gläsernen Pavillon setzt. Mit feinen Fäden hat Chida ein riesiges dreidimensionales Netz in das Arne-Jacobsen-Foyer hineingewoben. Projektoren erzeugen weiße, schmale Lichtebenen, die sich langsam bewegen und an den Fäden die Lichtpunkte erzeugen.

Chidas Faszination für die Sichtbarmachung der Schönheit eines an sich unsichtbaren und unberührbaren Raums liegt seiner Lichtinstallation Analemma zugrunde. Hatte der Erbauer des Foyers, der dänische Architekt und Designer Arne Jacobsen, den architektonischen Raum des Foyers durch Glas definiert, so fügt Yasuhiro Chida hier eine weitere Ebene hinzu. Er verleiht dem durchsichtigen Raum eine magische Dichte.

Der Titel Analemma verweist auf ein seit der Antike bekanntes astronomisches Phänomen. Es beschreibt die Figur, die die Sonne zeichnet, wenn man ihre Position täglich im Verlauf eines Jahres vom selben Ort aus zur gleichen Zeit betrachtet und festhält. Die Serie dieser Sonnenbilder ergibt übereinandergelegt eine langgestreckte Acht, die eine Folge der elliptischen Bewegung der Erde ist. Maßgeblich wurde diese Entdeckung für die Konstruktion von Sonnenuhren, auch der berühmten Sonnenuhr im Großen Garten von Herrenhausen.

Hauptveranstaltung: > KunstFestSpiele 2020 - alle Infos
Termin(e): 16.05.2020 bis 01.06.2020
von 21:30 bis 00:00 Uhr
Ort

Arne Jacobsen Foyer

  • Herrenhäuser Straße 4
  • 30419 Hannover
Die Veranstaltung findet nicht statt am: 18.05.2020
23.05.2020

Der Eintritt ist frei.