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Die Künstler

Das NUMEN

Das NUMEN sind teilnehmende Künstler bei Made in Germany drei.

Informationen über die Künstler

  • Das NUMEN
    (Julian Charrière, Andreas Greiner, Markus Hoffmann, Felix Kiessling, gegründet  2010 in Berlin)

Die Künstler Julian Charrière (geb. 1987 in Morges, Schweiz), Andreas Greiner (geb. 1979 in Aachen), Markus Hoffmann (geb. 1982 in Passau) und Felix Kiessling (geb.1980 in Hamburg) bilden das seit den 2010er-Jahren in Berlin arbeitende Künstlerkollektiv Das Numen. Gemeinsam haben sie an Olafur Eliassons Institut für Raumexperimente studiert. Die Methode des Experimentierens gilt als Prämisse der vier Künstler sowohl in ihren eigenen Projekten als auch in ihrer temporären Zusammenarbeit als Das Numen. Die künstlerisch-wissenschaftliche Auseinander­setzung mit natürlichen Phänomenen und biologischen Systemen übersetzen sie in ästhetische Erfahrungsräume.

Dabei arbeiten sie mit Wissenschaft­lern zusammen, um die oft komplizierten naturwissenschaft­lichen Prozesse in den Kunstkontext zu überführen und erlebbar zu machen. Die Künstler der Gruppe Das Numen sehen dabei die »aus der Natur kommenden Phänomene als Co-Autoren« und beschäftigten sich mit deren Rezeptionsapparat und den Seh- & Bedeutungskonventionen. In der Ausstellung wird die raumgreifende Arbeit »Meatus« (lat.: Pfad) aus dem Jahr 2017 präsentiert.

Die Installation besteht aus fünf Orgelpfeifen – vier Labialpfeifen sowie einer Zungenpfeife. Diese 4,20 m bis 4,80 m langen Pfeifen hängen waagerecht von der Decke und erzeugen Töne. Diese entstehen durch Messdaten aus 20 Wetterstationen an verschieden Punkten der Erde, die die Windgeschwindigkeit und -richtungen live aufzeichnen. Die Messdaten werden mittels einer Software in Impulse umgewandelt, die wiederum Ventile steuern, welche die komprimierte Luft – im Orgelbau Wind genannt – durch die Pfeifen strömen lassen und zum Klingen bringen.

Auch der umgebende Ausstellungsraum wird dabei zu einer wichtigen Komponente der Installation: Ohne Resonanzraum entsteht kein Klang. Durch die Aufzeichnung von Daten erfährt das abstrakte Wetterphänomen Wind, das das Klima und die Atmosphäre nachhaltig beeinflusst, eine sinnliche Konkretisierung.