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Produktion "Three is a Party"; Choreograph: Jörg Mannes; Tänzer: Giada Zanotti, Orazio Di Bella

© Fotograf: Gert Weigelt

Bühnen

Premiere: Nevermore – Ein Abend für Edgar Allen Poe

Mauro Bigonzetti und Jörg Mannes tauchen ein in die unheimliche Welt des Edgar Allan Poe und widmen ihren gemeinsamen Ballettabend diesem Meister des Geheimnisvollen und Makabren.

Hintergrund zum Autor

Im frühen 19. Jahrhundert schrieb Edgar Allan Poe Gothic Novels und Gedichte – kurze Texte, die bis heute ihre Wirkung nicht verloren haben. Ohne Filmtricks oder Computer-Animation, allein durch die Kraft der Sprache lässt der amerikanische Autor Visionen entstehen, die uns in ihren Bann ziehen.

Seine Phantasien sind geprägt von Bildern und Obsessionen, die der Schriftsteller im Alkohol- oder Drogenrausch erfahren haben mag. Aber gerade die dunklen Seiten seines Wesens, die aus seinem Werk sprechen, die Fehlstellen in seiner Biographie und sein mysteriöser Tod haben Poe in den Augen späterer Generationen eine besondere Aura verliehen.

Poes Fantasien sind geprägt von Bildern und Obsessionen, die der Schriftsteller im Alkohol- oder Drogenrausch erfahren haben mag. Aber gerade die dunklen Seiten seines Wesens, die aus seinem Werk sprechen, die Fehlstellen in seiner Biographie und sein mysteriöser Tod haben Poe in den Augen späterer Generationen eine besondere Aura verliehen.

Nevermore

"Nevermore" – Nimmermehr – ist die immer gleiche Antwort des Raben in Poes berühmtem Gedicht "The Raven (Der Rabe)", das Mauro Bigonzetti seinem Ballett zugrunde legt. Mysteriös und voller dunkler Bilder schafft es eine spukhafte Atmosphäre. Jedes Geräusch, jede Bewegung erscheint bedeutungsvoll. Der nächtliche Besuch des großen schwarzen Vogels treibt das aufgewühlte Gemüt und den überreizten Zustand eines Trauernden zum Äußersten.

Jörg Mannes ist fasziniert von Edgar Allan Poes Kosmos des Unheimlichen. Ihr zwanghaftes Handeln wird von den Urängsten der Menschen genährt. Willkür von außen und die Abgründe im Inneren des Einzelnen bewirken ein Ausgeliefertsein an das Unausweichliche, den Sog ins Bodenlose. Die Kurzgeschichte "Die Maske des Roten Todes" gibt den Rahmen für Bilder und Figuren aus Poes Œuvre, die Mannes zu einer getanzten Welt zwischen Faszination und Obsession fügt.

Termin(e): 19.01.2019 ab 19:30 Uhr
02.02.2019 ab 19:30 Uhr
15.02.2019 ab 19:30 Uhr
21.02.2019 ab 19:30 Uhr
27.03.2019 ab 19:30 Uhr
07.04.2019 ab 18:30 Uhr
14.04.2019 ab 18:30 Uhr
Ort

Opernhaus Hannover

  • Opernplatz 1
  • 30159 Hannover
Preise:
Eintritt 20,00 - 69,50 €
Ermäßigt 8,00 - 52,50 €
Vorverkauf:

Produktion empfohlen ab Klasse 9.