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Feste & Festivals

Fuchsbau Festival 2019

Kunst, Musik, Diskurse: Das experimentelle Festival meldet sich 2019 zurück und geht vom 9. bis zum 11. August in die siebte Runde. Diese wird erneut in Zytanien bei Lehrte ausgetragen.

Ein Open Air. © Kevin Muenkel

Das Fuchsbau Festival verführt zum Überschreiten gewohnter Grenzen.

Tanz- und Theater-Performances, partizipative Kunst und Konzerte bilden den Kern des Fuchsbau Festivals, doch die Besucher dürfen sich auch auf Workshops, Diskussionen und gemeinsames vegetarisches Frühstück freuen. 

Das Thema: Supermarkt

In jeder Ausgabe untersucht das Fuchsbau Festival ein bestimmtes Thema aus unterschiedlichen Perspektiven und denkt sowohl Inhalt als auch Form spekulativ ins Weite. 2019 steht das Leitmotiv "Supermarkt" im Zentrum des Festivalprogramms. Das Festival organisiert einen utopischen "Fuchsbau-Supermarkt". Die Kulturschaffenden hinterfragen das Spannungsfeld zwischen kapitalistischen Freiheitsversprechen und Solidarität, untersuchen die Kommerzialisierung des Alltages sowie alltägliche Politik.

Im Raum stehen Fragen wie: Welche Art von Ästhetik entsteht aus Massenware und Popkultur? Wie beeinflussen die Konsumgewohnheiten eines jeden einzelnen unsere Umwelten? Mit wem kann man sich in den globalen und doch alltäglichen Prozessen noch solidarisieren – und wie?

Das Programm

Das Festivalthema wird in seinen verschiedenen Dimensionen von den Künstlern umkreist und beackert. Die Acts reichen von Konzerten über Performances bis hin zu Diskussionen:

Musik

Apparat

Das Electronica-Wunder Apparat, bürgerlich Sascha Ring, bringt mit seiner Band sein brandneues Album auf die Bühne. Der Auftritt beim Fuchsbau Festival ist der einzige deutsche Festivalgig von Apparat im Jahr 2019.

Colin Self

Der zwischen Europa und den USA lebende Komponist Colin Self präsentiert sein Projekt "Siblings" mit einem lokalen Hannoveraner Chor und Streichquartett.

Bendik Giske

Mit seinem Debüt "Surrender" hat der Norweger Bendik Giske 2018 musikalisches Neuland erschlossen. Der Norweger baut elektronische Musik mit einem akustischen Instrument – seinem Saxopphon – nach.

Haión

Die fünfköpfige Band aus Hannover und Osnabrück schafft ein klangliches Mosaik aus technoidem Pop, Sounds aus der Levante und Dubstep-Elementen. 

Hope

Die Band sorgt für gravitätische Musik mit unpretentiösem Gesang. 

Ilgen-Nur

Die Deutschtürkin bringt mit ihrer Gitarre lässigen, garagigen Indierock auf die Bühne.

Jungstötter

Der junge Sänger Fabian Altstötter singt mit tiefer Stimme düster-melancholische Songs.

Rosaceae

Zwischen Noise, Ambient und nicht-westlichen Sounds erschüttert die Hamburger Musikerin Rosaceae normative Regeln des Zuhörens.

Quantified Concerts (mit der Jungen Norddeutschen Philharmonie)

In einem eigens kreierten Konzertformat interagiert ein Klassikensemble mit Visual Artists und einem interdisziplinären Team an Programmierer*innen, die gemeinsam den Datenfußabdruck des Festivals untersuchen.

Shyboi

Die in Jamaica geborene, in New York lebende multidisziplinäre Künstlerin produziert disruptive Sounds. Mittlerweile hat sie bereits drei Boiler Room-Sets hinter sich, zwei Performances im MOMA und eine ausverkaufte Show im Guggenheim.

Avalon Emerson 

Die amerikanische DJane, aktuell ansässig in Berlin, verbindet in ihren Sets "dreamy" und "dance floor": Es darf geträumt und geschwitzt werden. 

Lennart Wiehe

Techno-Nachwuchs Lennart Wiehe aus Hannover schmeißt ein Set.

Juba

Die Leidenschaft für afrikanische Musik und Musik der afrikanischen Diaspora hört man in den Sets von Juba aus Großbritannien als einen euphorisierenden Mix aus tanzbaren Beats. 

Takeovers

Creamcake

Creamcake aus Berlin kuratieren einen Abend mit experimenteller Musik, von dekonstruierten Clubsounds bis Trap.

One Mother

Feministisch und POC-zentriert bringen One Mother frischen Hamburger Wind in die Hip-Hop-Landschaft.

Performance

Haus of Bubu

Das niederländische Kollektiv kuratiert für das Fuchsbau Festival experimentelle Drag-Performances zwischen Massenware und Subversion.

Diskurs

Munroe Bergdorf

Transgender-Model und Aktivistin Munroe Bergdorf aus Großbritannien diskutiert auf dem Fuchsbau Festival mit dem Publikum über die Ästhetik von Protest.

Shaka McGlotten

Shaka McGlotten aus New York nimmt aus queer- und medienwissenschaftlicher Perspektive die Verschränkungen zwischen alltäglicher Liebesbekundung, Daten und Race auseinander. 

Arpana Aischa Berndt und Maja Bogojević

Die beiden setzen sich auf vielfältigen Ebenen mit Themen wie Antirassismus, intersektionalem Queerfeminismus und Machtkritik auseinander.

Hartmut El Kurdi

Der in Linden ansässige Autor und Satiriker ergänzt den Diskurs auf dem Fuchsbau Festival.

Hintergrund

Das Festival wird ausgerichtet vom gemeinnützigen Fuchsbau e. V. Der Verein ist ein Zusammenschluss junger Künstler und Kulturschaffender, die sich für eine freiere, aktivere und präsentere Kreativszene in Hannover einsetzen möchten. Die erste Ausgabe fand im September 2012 im Musiktheater Bad statt, 2013 folgte der Umzug auf das Rittergut Wederade. Nach zwei Jahren öffnete sich der Fuchsbau 2015 erstmals auf dem Gelände einer alten Ziegelei bei Lehrte. Nach einer kreativen Pause in 2018 kehrt das Festival 2019 an diesen Ort zurück. 

Termin(e): 09.08.2019 bis 11.08.2019
von 16:00 bis 15:00 Uhr
Ort

Zytanien

  • Ziegeleistrasse 41
  • 31275 Lehrte
Preise:
Festivalticket inkl. Camping 79,95 €
Festivalticket 69,95 €
Tagesticket (Fr, Sa oder So) ab 19,95 €
Wohnmobil-Ticket 19,95 €

Tickets - zzgl. VVK Gebühr und ggf. Versandkosten - über www.fuchsbau-festival.de.