Andere Ausstellungshäuser

Rubinstein zu Gast bei Seligmann

Die Villa Seligmann präsentiert die Sammlung Jakov Rubinstein in Form einer imaginären Begegnung immer dienstags vom 14. April bis zum 20. Juni.

Die Villa Seligmann, ehemaliges Wohnhaus des ersten Generaldirektors der Continental AG Siegmund Seligmann, ist heute das Haus für die jüdische Musik in Hannover.

 Jakov Rubinstein (1901 in Warschau – 1983 in Moskau) war ein studierter Ökonom. Er gründete in den 1950er-Jahren eine Kunstsammlung, die vor allem Werke beinahe in Vergessenheit geratener Künstler aus der UdSSR enthielt. Trotz aller Widrigkeiten, denen er als jüdischer Kunstsammler in der UdSSR begegnete, gelang es ihm, eine der bedeutendsten und umfangreichsten Sammlungen des sowjetischen Russlands aufzubauen und zahlreiche Werke vor der Zerstörung zu bewahren. 

Imaginäre Begegnung zwischen Siegmund Seligmann und Jakov Rubinstein

Die Ausstellung in der Villa Seligmann ist als eine imaginäre Begegnung zwischen Siegmund Seligmann und Jakov Rubinstein konzipiert: Der einstige Hausherr der Villa Seligmann öffnet sein Haus für den Sammler und seine Kollektion, und schafft so einen Raum, die Kunst der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Begleitet wird die Ausstellung von Rahmenveranstaltungen und Führungen. Am 15. April wird die Kuratorin der Sammlung, Olga Sugrobova-Roth, in deutscher und russischer Sprache durch die Ausstellung führen.

Termine

14.04.2024 bis 20.06.2024 ab 10:00 bis 16:00 Uhr
dienstags

Ort

Villa Seligmann
Hohenzollernstraße 39
30161 Hannover

Spenden werden erbeten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.