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Ausstellungen

Christopher Williams

Ausgangspunkt der Arbeiten des US-amerikanischen Künstlers, die die Kestner Gesellschaft vom 5. Mai bis 29. Juli zeigt, ist das fotografische Bild.

Frau mit Badetuch um den Kopf © 1968 Eastman Kodak Company

Christopher Williams | Kodak Three Point Reflection Guide | 1968 (Meiko laughing), Vancouver, B.C., April 6, 2005 | 2005 | 50,8 × 61 cm (paper); 86,7 x 96 cm (framed)

Christopher Williams (*1956, Los Angeles, Kalifornien, USA) gehört zu den bedeutendsten Konzeptkünstlern seiner Generation. Ausgangspunkt seiner Arbeit ist das fotografische Bild. Fotografien von Christopher Williams sind immer von ungewöhnlicher Schönheit und geben zugleich Rätsel auf. Die satte Farbigkeit, die Virtuosität der Lichtführung und die Ausarbeitung bis ins letzte Detail machen die Bilder, die an die Tradition der Neuen Sachlichkeit eines August Sander und an die klassische Objektfotografie der Werbung erinnern, ungemein verführerisch. Durch ihre ikonografischen und medialen Bezüge zur politischen Geschichte des 20. Jahrhunderts verhandeln Williams Werke die Rolle von Bildpolitik und Sehgewohnheiten. Es geht stehts um die Frage, wie das fotografische Bild verbreitet wird und wie Fotografie unsere Wahrnehmung der Welt beeinflusst. In der heutigen Bilderflut gewinnt Williams Ansatz eine besondere Relevanz. In den letzten Jahren wurde sein Werk unter anderem in Retrospektiven, im Museum of Modern Art, New York (2014), im Art Institute, Chicago (2014) und in der Whitechapel Gallery, London (2015) gezeigt.

Termin(e): 05.05.2018 bis 29.07.2018
dienstags  mittwochs  freitags  samstags  sonntags 
von 11:00 bis 18:00 Uhr
05.05.2018 bis 29.07.2018
donnerstags 
von 11:00 bis 20:00 Uhr
Ort

Kestner Gesellschaft

  • Goseriede 11
  • 30159 Hannover
Preise:
Eintritt 7,00 Euro
ermäßigt 5,00 Euro
Freitags frei

Eröffnung: Freitag, 4. Mai 2018 um 18:30 Uhr