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Das Gemälde erinnert an den Kreuzweg Jesu.

© Bauern von Solentiname

Ausstellungen

Der Traum von Gerechtigkeit

Eine Sammlung naiver Malerei von nicaraguanischen Bauern ist vom 29. April bis zum 13. Mai in der St. Heinrich Kirche zu sehen.

Zum Thema der Ausstellung ist von Ernesto Cardenal im Veranstaltungsflyer zu lesen: "Dort gaben wir einem der Bauern eines Tages Leinwand und Ölfarben, mit denen er ein paar naive Bilder malte, die heute noch besonders wertvoll sind. Andere Bauern sahen das und auch, dass sich die Bilder gut verkauften, und begannen selbst zu malen. So entstand die naive Bauernmalerei von Solentiname, die später Maler im ganzen Land beeinflusste und Solentiname sehr berühmt machte, nicht nur in Nicaragua, sondern in der ganzen Welt. Später habe ich dann, statt sonntags in der Messe die Botschaft des Evangeliums zu predigen, die Bauern dazu gebracht, mit mir gemeinsam das Evangelium zu besprechen, zu kommentieren, und so entstand das Buch 'Das Evangelium der Bauern von Solentiname', das viele Auflagen und viele Übersetzungen in andere Sprachen erlebte und viele sehr kluge und originelle und revolutionäre Auslegungen des Evangeliums enthält. Für viele Menschen ist Solentiname sehr wichtig geworden, wobei diese Bedeutung manchmal ein wenig übertrieben und fast so etwas wie ein 'Mythos von Solentiname' geschaffen worden ist."

Rahmenprogramm

Die Ausstellung wird von besonderen Gottesdiensten und weiteren Veranstaltungen begleitet

  • 21. März: Vorspiel
    Unter dem Titel "Nicaragua – Hasta que seamos libres – bis dass wir frei sind" beginnt um 19:30 Uhr eine politische Lesung mit Musik aus Lateinamerika unter Mitwirkung von Lutz Kliche. Eintritt: 15,00 Euro / ermäßigt 10,00 Euro
  • 29. April: Eröffnung
    Um 18 Uhr eröffnen Propst Martin Tenge (Regionaldechant Hannover), Henning Scherf (Ehrenvorsitzender von panyarte e.V.) und Hermann Schulz (Sammler und Schriftsteller) die Ausstellung, Musik gibt es von Jerzy Mallek.
  • 5. Mai: Gottesdienst 
    Stadtsuperintendent Hans-Martin Heinemann spricht ab 11 Uhr über Gerechtigkeit und Demokratie.
  • 11. Mai: Gottesdienst
    Propst Martin Tenge spricht ab 18 Uhr über Vielfalt in Gemeinschaft.
  • 12. Mai: Gottesdienst
    Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der VW Stiftung, spricht ab 11 Uhr über die Inseln des Gelingens und ihre Gefährdung.
  • 13. Mai: Finissage
    Zum Ende der Ausstellung diskutieren Hermann Schulz (Sammler und Schriftsteller), Lutz Kliche (Schriftsteller, Übersetzer, Literaturvermittler) und Volker Wünderich (Historiker, Leibniz Universität Hannover) ab 18 Uhr über die Kunst in Zeiten politischer Umbrüche.
Termin(e): 30.04.2019 bis 13.05.2019
dienstags  mittwochs  donnerstags  freitags  samstags  sonntags 
von 09:00 bis 18:00 Uhr
Ort

St. Heinrich-Kirche

  • Sallstraße 72
  • 30171 Hannover

Kostenlose Führungen dienstags und donnerstags von 15 bis 16 Uhr und von 17 bis 18 Uhr oder nach Vereinbarung (Kontakt: info@klaus-determann.de und dorlemeyer@gmx.de).